Centracon-Studie

Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Anzeige  Der IT-Arbeitsplatz der Zukunft bietet einen ortsunabhängigen Zugriff, modulare Services und aufgabenspezifische Leistungsprofile. Auch Endgeräte-Unabhängigkeit und die automatisierte Bereitstellung von Diensten gehören laut einer Centracon-Studie dazu.
Die meisten Unternehmen haben konkrete Vorstellungen worauf sie beim IT-Arbeitsplatz der Zukunft achten wollen.
Die meisten Unternehmen haben konkrete Vorstellungen worauf sie beim IT-Arbeitsplatz der Zukunft achten wollen.

Der typische Desktop-Arbeitsplatz, wie er heute in Unternehmen existiert, wird den künftigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Darauf weist neben einer Experton-Studie eine Umfrage des Beratungshauses Centracon hin. "Der Bedarf an flexiblen Nutzungsbedingungen passt nicht zu den monolithischen Desktops von heute", sagt Robert Gerhards, Geschäftsführer bei Centracon.

Viele IT-Verantwortliche sehen das ähnlich. Laut der Centracon-Umfrage unter 360 Unternehmen geben 28 Prozent der IT-Manager an, dass sie der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte für die IT-Arbeitsplätze eine hohe Priorität einräumen. Weitere 41 Prozent bekunden, dass sie dieses Thema als wichtig erachten, messen ihm in den gegenwärtigen Planungen aber erst eine mittlere Relevanz bei. Für die restlichen 31 Prozent scheint der Zeitpunkt noch gar nicht gekommen zu sein, sich konzeptionell auf die demnächst notwendigen IT-Arbeitsplätze vorzubereiten.

Die meisten Unternehmen haben schon konkrete Vorstellungen, in welche Richtung es gehen wird. So steht zwar im Ranking der Merkmale mit der Verfügbarkeit und Sicherheit ein Klassiker an erster Stelle; sie spielt für 82 Prozent eine große Rolle. An zweiter Position (74 Prozent) befindet sich mit dem Anspruch auf Standardisierung der Desktops samt der Organisation, Dienste und Prozesse aber bereits eine Anforderung, die in der heutigen konkreten Praxis noch weitgehend unerfüllt ist. Ähnlich viele plädieren für einen flexiblen und ortsunabhängigen Zugriff auf die Clients.

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