All-in-One-PC

Der Hasee Panel PC PE412 T1600 im Test

25.06.2009
Von Miachael Schmelzle und Alexander Kuch
Geräuscharm und sparsam, mit diesen Werten konnte der Hasee Panel PC PE412 Touch Screen im Test überzeugen. Die Hardwareausstattung zeigte jedoch deutliche Schwächen.

Wirft man nun einen genaueren Blick auf den All-in-One-PC des chinesischen Herstellers Hasee, dann setzt sich der gewonnene Eindruck fort. So kann der Panel PE412 mit seinem solide verarbeiteten 14,1-Zoll Touchscreen punkten. Auch der erstaunlich geringe Stromverbrauch und die sehr geringe Geräuschentwicklung schlagen positiv zu Buche. Leider ist die restliche Ausstattung, zu nennen wären hier insbesondere die kleine 80 GB Festplatte, die 512 MB Arbeitsspeicher und der CD-Brenner, nicht mehr zeitgemäß.

Ausstattung des All-in-One-PC: Touchscreen, aber wenig Speicher

Durch den relativ kleinen Bildschirm mit einer Diagonale von 14,1 Zoll im 4:3-Format wirkt der Hasee Panel PC PE412 T1600 512MB 80G WLAN Touch Screen zwar handlich, eignet sich aber nicht für das Anschauen von Videos im Breitbild-Format auf größere Entfernung im Wohnzimmer. Der Touchscreen reagiert gut auf den Fingerdruck, allerdings sind unter Windows Menüs und Link-Texte zu klein, um sie direkt mit dem Finger zu treffen. Hier hilft ein Zeigestift weiter, der allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist. Desktop-Symbole können Sie problemlos mit dem Finger antippen.

Die Touchkit-Software des Hasee Panel PC PE412
Die Touchkit-Software des Hasee Panel PC PE412

Die beiliegende Software Touchkit zur Konfiguration bietet verschiedene Einstellungsmöglichkeiten - die Bildergalerie am Ende dieser Seite zeigt die wichtigsten Optionen. Mit einem Schalter auf der Vorderseite können Sie das Display separat ein- und ausschalten, ohne den PC neu starten zu müssen - diese praktische Funktion finden wir bei All-in-One-PCs anderer Hersteller nur äußerst selten.

Prozessor des Hasee Panel PC PE412
Prozessor des Hasee Panel PC PE412

Bei der Hardware-Ausstattung hinkt der All-in-One-PC dem aktuellen Standard meist hinterher: 512 MB Arbeitsspeicher sind für Windows Vista definitiv zu wenig und auch die Festplatte von Toshiba bietet mit einem Fassungsvermögen von gerade einmal 80 GB kaum Platz für Ihre Daten. Dafür verbaut Hasee die mobile Intel-CPU Pentium Dualcore T1600 mit 1,66 GHz Taktfrequenz. Sie bietet spürbar mehr Rechenleistung als die Konkurrenz-Produkte mit Intels Atom-CPU, ohne dabei den Stromverbrauch übermäßig in die Höhe zu treiben.

Der Hasee Panel PC PE412 kann DVDs nur lesen.
Der Hasee Panel PC PE412 kann DVDs nur lesen.

Das optische Laufwerk kann zwar DVDs lesen, brennen können Sie damit allerdings nur CDs. Sound- und Grafikchip sind auf der Hauptplatine integriert. Auch bei der Netzwerk-Hardware vermissen wir die neuesten Standards. Der Ethernet-Controller unterstützt nur Fast Ethernet mit maximal 100 MBit/s und das WLAN-Modul funkt lediglich nach dem Standard 802.11g (54 MBit/s). Wie andere All-in-One-PCs hat der Hasee Panel PC PE412 Touch Screen integrierte brauchbare Stereo-Lautsprecher, allerdings fehlt eine Web-Kamera.

Anschlüsse auf der Unterseite des Hasee Panel PC PE412
Anschlüsse auf der Unterseite des Hasee Panel PC PE412

Neben 6 USB-Anschlüssen hat der Panel PC zwei PS/2-Buchsen. Der VGA-Port erlaubt Ihnen den Anschluss eines externen Displays. Ein Kartenleser ist seitlich in das Gehäuse integriert. Der deutsche Distributor Teldoo liefert den PC ohne Betriebssystem aus - die Zusatzkosten hierfür müssen Sie bei der Anschaffung einkalkulieren. Für den Test haben wir Windows XP Home SP 3 installiert - damit arbeitet der PC für Bürozwecke recht flott.