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Zufriedene Mitarbeiter

Der Arbeitsplatz der Zukunft: Schon jetzt bereit für die Fachkräfte von morgen

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Moderne Unternehmen haben erkannt, dass die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter direkten Einfluss auf ihre Produktivität hat. Deshalb muss die technische Ausstattung am Arbeitsplatz es ihnen ermöglichen, möglichst flexibel und effizient mit Laptop, Smartphone oder von zu Hause zu arbeiten. Um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, sollten Unternehmen die Trends für den Arbeitsplatz der Zukunft schon heute kennen und umsetzen.

Work-Life-Balance, Home-Office und Flexibilität - das sind die Schlagwörter, die für Arbeitnehmer heute und in Zukunft entscheidende Faktoren sind. Fachkräfte sind im beruflichen Alltag flexibel und erwarten dies auch vom Unternehmen und ihrem Arbeitsplatz. In Zeiten des allgegenwärtigen Internets, schneller Smartphones und hoch mobiler Notebooks oder Tablets setzen Mitarbeiter voraus, dass Ihr Arbeitsplatz technisch auf dem neuesten Stand der Technik ist und sie optimal unterstützt.

Diesen Trend bestätigen auch aktuelle Umfragen. Zur Frage, welche Eigenschaften und Technologien den zukünftigen Arbeitsplatz bestimmen, sind sich die befragten Experten in der von Dell und Intel®® durchgeführten Studie "The Global Evolving Workforce" einig: Sie stellen fest, dass für Mitarbeiter der Zukunft Mobilität und Flexibilität entscheidende Aspekte darstellen. Natürlich erfordert das einen entsprechend ausgestatteten Arbeitsplatz, moderne Technologien für eine verbesserte Zusammenarbeit sowie die Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten.

Flexibler dank Video- und Telefonkonferenzen

Tim Cole, Autor von "Internet, Management and Future Trends", hat sich mit Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt intensiv damit auseinandergesetzt, welche Faktoren den zukünftigen Arbeitsplatz und den Mitarbeiter der Zukunft aus heutiger Sicht am stärksten beeinflussen. Ganz oben stehen seiner Meinung nach Technologien am Arbeitsplatz wie Video- und Telefonkonferenzen. Sie garantieren eine enge und produktive Zusammenarbeit der Mitarbeiter, auch wenn diese räumlich weit voneinander entfernt sind. An und für sich ist das nicht besonders neu. Dennoch ist diese Technik der virtuellen Zusammenarbeit, gepaart mit einer erweiterten Internet-Konnektivität, zukunftsweisend. Denn sie fördert Mitarbeiter, effizienter und flexibler ihre Aufgaben zu bewältigen, ohne umständliche, kostenintensive und zeitraubende Geschäftsreisen auf sich nehmen zu müssen. Tim Cole dazu: "Sprach- und Telefonkonferenzen erfahren eine immer größere Verbreitung. Sie ersetzen mehr und mehr solche Meetings, in denen die Teilnehmer physisch in einem Raum zusammensitzen. Auch die E-Mail verliert dadurch zunehmend an Bedeutung, weil andere Technologien sie ersetzen."

In anderen Regionen der Welt, etwa in Brasilien, USA, Großbritannien und China, hat die Face-to-face-Kommunikation allerdings nach wie vor einen hohen Stellenwert. Dort ist sie bei Mitarbeitern wichtig für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Aber selbst wenn Experten in diesen Regionen die Face-to-face-Kommunikation am Arbeitsplatz derzeit noch für notwendig erachten, prognostizieren sie auch hier für die Zukunft den Einsatz moderner Videokonferenzsysteme und sehen die E-Mail als Auslaufmodell.

Die IT-Ausstattung als entscheidender Faktor

Die Ausstattung des Arbeitsplatzes mit aktuellen und leistungsstarken IT-Geräten ist für den jetzigen und noch mehr für den Mitarbeiter der Zukunft zunehmend wichtiger. Das geht sogar so weit, dass Fachkräfte ihre Entscheidung für oder gegen ein Unternehmen von der verfügbaren IT-Ausstattung abhängig machen. Da moderne IT-Strukturen in den Firmen den Einsatz mehrerer verschiedener Endgeräte ermöglichen, ist das Mitbringen und der Einsatz eigener IT-Geräte keine Ausnahme mehr. Mitarbeiter erwarten, dass sie ihre Arbeit flexibel gestalten und durch die Technik produktiver sein können. Damit profitieren beide Seiten - der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer.

Die als BYOD (Bring Your Own Device) bekannte und bereits in vielen Unternehmen praktizierte Methode erfordert besondere Maßnahmen für die Sicherheitsstrukturen der Unternehmens-IT. Diese zu realisieren, stellt jedoch keine große Hürde dar. Experten meinen, dass der zukünftige Mitarbeiter maximal drei Geräte für seine Arbeit benötigt. Robin Raskin, US -Founder & CEO of Living in Digital Times, sagt dazu: "Ich bin der Meinung, dass beispielsweise der Home-Office-Mitarbeiter für seine Arbeit vor allem drei IT-Geräte braucht: Mobiltelefon, Tablet-PC und seinen Computer. Er muss fähig sein, an Videokonferenzen teilzunehmen und er muss Sprachnachrichten empfangen und versenden. In einer perfekten Welt sind Menschen mit den gängigen IT-Geräten, wie Mobiltelefon, Tablet-PC und Laptop, perfekt vertraut. Sie betrachten diese Geräte als eine Art Standard und nutzen sie zu ihrem Vorteil."

Das Konzept, für die Arbeit genau die Werkzeuge zu nutzen, die dafür nützlich sind, betrachten Experten als einen progressiven Schritt für die Einführung neuer Technologien am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen sich daher bewusst sein, welche IT-Geräte den Trend zu mehr Effektivität und Leistung bestmöglich erfüllen.

Dennoch ist BYOD beispielsweise in Deutschland aus Kostengründen und vor allem aus Gründen der Sicherheit derzeit immer noch kein großes Thema. Auch die Mentalität spielt hierbei eine Rolle. So betrachten nur vergleichsweise wenige deutsche Unternehmen bereits heute BYOD als einen Trend für die zukünftige Arbeitswelt. "Die Deutschen sind sehr sicherheitsbewusst. Sie mögen es überhaupt nicht, wenn andere bestimmen, was sie mit ihren Geräten machen dürfen und was nicht. Für ein Unternehmen gibt es zudem keine rechtlichen Möglichkeiten, auf ein privates Gerät eine geforderte Installation von Sicherheits-Updates, Sicherheitssoftware oder andere Technologien zu erzwingen.", so Tim Cole.

Virtuelle Umgebungen für mehr Sicherheit und Produktivität

Thin-Clients und virtuelle Desktop-Infrastrukturen sind Technologien, die nach anfänglicher Zurückhaltung seit einigen Jahren immer mehr Akzeptanz in deutschen Unternehmen finden. Experten sind sich einig, dass sich beim Einsatz dieser Technologien die IT-Sicherheit sowie die Produktivität der Mitarbeiter erheblich verbessern. Insgesamt ist die Verbreitung aber immer noch relativ gering. Experten meinen jedoch, dass sobald sich Cloud-Computing und virtuelle Technologien durchsetzen, auch Thin-Clients und virtuelle Desktop-Strukturen Standard sein werden.

Der Einsatz moderner Thin-Clients in einer virtuellen Desktop-Umgebung ermöglicht am Arbeitsplatz der Zukunft mehr Produktivität bei gleichzeitig hoher IT-Sicherheit.
Der Einsatz moderner Thin-Clients in einer virtuellen Desktop-Umgebung ermöglicht am Arbeitsplatz der Zukunft mehr Produktivität bei gleichzeitig hoher IT-Sicherheit.
Foto: Dell

Dane Parker, US Vice President Global Facilities & EHS bei Dell, erklärt: "Ein wichtiges Element dieser Schlüsseltechnologie ist die Fähigkeit, aus der Ferne auf Daten zuzugreifen. Der Start dazu begann vor mehreren Jahren, damals noch per DFÜ-VPN. Mit den heutigen VPN-Verbindungen und mit der VDI-Technologie ist dies sogar wesentlich einfacher und sicherer. Ich meine, dass sich dadurch die Möglichkeiten für die zukünftigen Tätigkeiten der Mitarbeiter weiterentwickeln und einen großen Einfluss darauf nehmen, wie und wo der zukünftige Mitarbeiter arbeitet."

Das Internet der Dinge und der Einfluss von Big Data

Große Potenziale für die Entwicklung zukünftiger Arbeitsplätze und neue Vorteile für die Mitarbeiter sehen Experten in einer fortschrittlichen mobilen Kommunikation und der Weiterentwicklung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT). Ihrer Ansicht nach werden dadurch eine Reihe neuer Unternehmen entstehen, deren Tätigkeit sich auf das Sammeln, das Speichern und die Analyse der Daten aus dem IoT konzentriert. Im Moment steckt das Internet der Dinge zwar noch in den Kinderschuhen, aber in den kommenden zwei bis fünf Jahren erwarten die Experten eine steigende Verbreitung weltweit. Entscheidend dabei sind die Möglichkeiten, die IoT-Anwendungen Unternehmen bieten, sowie die positiven Effekte für ein effizientes Arbeiten.

Fazit

Der Arbeitsplatz der Zukunft stellt den Mitarbeitern eine moderne, produktive Umgebung bereit, die Technologien wie BOYD, VPN, Thin Clients, mobilen Datenzugriff und Cloud-Nutzung an verschiedenen Arbeitsorten umfasst. Die Arbeitsumgebung spielt dabei eine Schlüsselrolle, um hochqualifizierte Mitarbeiter zu halten und neue Talente zu gewinnen. Unternehmen wie Dell und Intel®® sind Vorreiter auf dem Gebiet fortschrittlicher und zukunftsorientierter Technologien. Sie setzen sie nicht nur in den eigenen Unternehmen ein, sondern unterstützen andere Firmen dabei, den Arbeitsplatz der Zukunft zu gestalten.

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