Intel wird ungeduldig
Der Anschluß von LCDs soll vereinheitlicht werden
Derzeit arbeiten die Mitglieder sowohl der Video Electronics Standards Association (Vesa) als auch der Arbeitsgruppe für Digital Flat Panels (DFP) an einem Standard für die Schnittstelle zwischen Liquid Crystal Displays (LCDs) und PC-Rechner. Offensichtlich ist Intel mit dem Fortschreiten der Bemühungen nicht zufrieden und hat nun ein eigenes Konsortium ins Leben gerufen. Zusammen mit Compaq, Microsoft und anderen soll die Organisation Protokolle, elektrische Signale und die Mechanik für den Anschluß entwickeln. Die Spezifikationen sollen im März nächsten Jahres vorliegen.
Als Basis nutzt die Intel-Gruppe die Panel-Link-Technik von Silicon Image und bewegt sich damit auf einer Ebene mit Vesa und der DFP-Arbeitsgruppe, die sich ebenfalls darauf stützen. "Sowohl Hersteller als auch die Anwender könnten von einem einheitlichen Standard profitieren, da zukünftige Generationen verschiedener Displays untereinander austauschbar wären", erklärte Carl Stork, der bei Microsoft für das Windows-Betriebssystem zuständig ist.
