Salesforce.com Dreamforce 2013

Den Superpod gibt es nur für Auserwählte

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Salesforce.com und Hewlett-Packard haben eine Kooperation angekündigt, bei der die Cloud-Software von Salesforce auf Converged Hardware von HP läuft.

Das Ganze nennt sich "Superpod". Salesforce.com-Chef Marc Benioff verriet in einer Frage-und-Anwort-Session für Presse und Analysten im Yerba Buena Center in San Francisco am Dienstag einige Details zur geplanten Zusammenarbeit von Salesforce.com und Hewlett-Packard. Zuvor war eine eher spärliche gemeinsame Pressemeldung beider Anbieter herausgegangen, außerdem war HP-Chefin Meg Whitman sehr kurz in Benioffs Keynote-Ansprache am Morgen aufgetreten.

Salesforce-Chef Marc Benioff .
Salesforce-Chef Marc Benioff .
Foto: Thomas Cloer

Der Superpod ist demnach eine dedizierte Instanz der trotzdem weiterhin Multi-Tenancy-Software von Salesforce.com. Das bedeutet, es gibt dedizierte Hardware und auf Wunsch auch einen dedizierten VPN-Tunnel direkt ins Firmennetz des jeweiligen "Exklusivkunden". Der Superpod steht aber in einem Data Center von Salesforce.com und wird vom CRM-Anbieter gemanagt und mit Software-Updates versorgt - genauso wie die 15 bisherigen weltweit verteilten sogenannten Pods, auf denen Salesforce.com läuft. HP wird den ersten und bislang noch einzigen Superpod erwerben.

Potenzielle Kunden für weitere Superpods dürfte man an einer oder maximal zwei Händen abzählen können; mögliche Interessenten sind CIOs von global agierenden Konzernen, die in so einer dedizierten Salesforce.com-Instanz einen echten Mehrwert sehen und über ein entsprechendes Budget dafür verfügen. In der Ankündigung ist lediglich dezent von "eine zusätzlichen Gebühr" die Rede.