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Dell-Notebook explodiert während einer Konferenz

29.06.2006
Dell stellt ein Notebook vor, das nach Unternehmensangaben kommunikationstechnisch für die Zukunft gerüstet ist. Der Zeitpunkt der Vorstellung kollidiert mit peinlichen Negativschlagzeilen über explodierende Rechner der Texaner.

Was im japanischen Osaka passierte, dürfte Dell nicht amüsiert haben. Während einer Konferenz ging eines der Geräte des Herstellers ohne Vorwarnung in Flammen auf. Es soll in der Folge zu mehreren kleinen Explosionen gekommen sein, berichten Medien. Danach rauchte das Notebook vor den Augen von Konferenzteilnehmern komplett ab. Dell machte zu den Vorkommnissen keine Angaben. Für Schlussfolgerungen sei es zu früh. Das Gerät hat Dell für Untersuchungen sichergestellt.

Das jetzt vorgestellte 12,1-Zoll-Notebook "Latitude D420" hat ein Gewicht von 1,36 Kilogramm und soll mit Akku bis zu sieben Stunden betrieben werden können. Das neue Modell rundet Dells Latitude-D-Portfolio ab und ist kompatibel mit allen Docking-Stationen, Modulen und Netzteilen dieser Notebook-Familie.

Das Notebook ist mit WLAN-Kompatibilität nach 802.11a/g und einem optionalen mobilen Breitbandanschluss von Vodafone ausgestattet. Zudem ist es für den 802.11n-Standard vorbereitet, der 2007 auf den Markt kommt und 600 MB/s unterstützen wird. Ein so genannter Wi-Fi-Catcher findet drahtlose Netze automatisch, ohne dass Anwender die Notebooks einschalten und hochfahren müssen.

Dell rüstet das Latitude D420 mit verschiedenen Sicherheitsfeatures aus, darunter mit einem Smartcard-Leser und einem Trusted-Platform-Module (TPM). Optional können Kunden einen integrierten Fingerstrip-Sensor bestellen.

DasNotebook ist für 1728 Euro erhältlich. Konfiguration: Intel-Prozessor (Core Solo U1300 mit einer Taktrate von 1,06 GHz), 60 GB Festplatte, 1024 MB Arbeitsspeicher, mobile Erweiterungseinheit mit DVD-/CDRW-Combo und Mini-PCI-Karte für die Wireless-Standards a/b/g. (jm)