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Dell kündigt "Prescott"-Server und neue Switches an

23.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dell erweitert das Produktportfolio für kleine und mittelständische Unternehmen mit neuen Servern der "PowerEdge"-Baureihe und neuen Netzwerk-Switches.

Die PowerEdge-Modelle 700 (Tower) und 750 (Rack-Server) lassen sich mit der neuesten Pentium-4-Generation bestücken, die auf dem im 90-Nanometer-Prozess gefertigten "Prescott"-Kern basiert und gegenüber den bislang erhältlichen Pentium-4-Prozessoren einen verdoppelten Cache-Speicher sowie einen schnelleren FSB (Front Side Bus) bietet (Computerwoche.de berichtete). Laut Russ Ray, Senior Product-Manager bei Dells Unternehmenssparte, sind die Geräte als Datei- und Druck-Server sowie zum Betrieb von Web-Anwendungen geeignet. Sie ermöglichen den Einsatz der Dell-Tools zur Fernverwaltung, mit denen sich die Server via Internet konfigurieren lassen. Unterstützt werden außerdem RAID-Systeme (Redundant Array of Independent Disks) die den Austausch von Festplatten im laufenden Betrieb gestatten.

In der Basiskonfiguration stattet Dell die Server lediglich mit Celeron-CPUs aus. Der PowerEdge 700 kostet in der Konfiguration mit einem 2,4-Gigahertz Celeron, 256 Megabyte RAM, 40-Gigabyte-Festplatte, CD-ROM-Laufwerk und fünf PCI-Schnittstellen 700 Dollar. Die Preise für den PowerEdge 750 beginnen bei 770 Dollar.

Dell hat des Weiteren neue Switches der "PowerConnect"-Serie angekündigt. Der "2216" und der "2224" bieten 16 beziehungsweise 24 Ethernet-Ports . Der "2324" ist mit zwei Gigabit-Ethernet-Uplink-Schnittstellen zur Anbindung von Servern ausgestattet. Preise und Verfügbarkeit gibt Dell voraussichtlich im zweiten Quartal 2004 bekannt. (lex)