Outsourcing

DekaBank bezieht jetzt dynamische Services

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Finanzdienstleister vertraut seine Infrastruktur für sechs Jahre T-Systems an.

T-Systems wird künftig die Sprach- und Datenkommunikation, die Arbeitsplatzsysteme sowie den Rechenzentrumsbetrieb der DekaBank verantworten. Wie das Tochterunternehmen der Telekom mitteilte, haben die beiden Unternehmen eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren vereinbart. Das Gesamtvolumen liege im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Friedrich Oelrich, IT-Vorstand der DekaBank
Friedrich Oelrich, IT-Vorstand der DekaBank
Foto: CIO

"Wir haben einen strategischen IT-Partner für die kommenden Jahre gesucht, mit dem die DekaBank kurzfristig eine signifikante Flexibilisierung und Senkung der IT-Kosten erreichen kann", erläutert Friedrich Oelrich, im Vorstand der DekaBank für die IT zuständig. Zudem sollte der Partner "langfristig zur erfolgreichen gemeinsamen Transformationen von Anwendungslandschaft und IT-Architektur beitragen".

Im Zuge der Migration baut T-Systems eine komplett neue RZ-Umgebung auf. Der Betrieb der Geschäftsanwendungen wird weitestgehend auf dynamische Plattformen umgestellt; die DekaBank bezieht Infrastrukturservices nach Bedarf und zahlt nach Verbrauch. "Dadurch können wir die Kosten gegenüber dem heutigen Betrieb deutlich verringern", so Oelrich. Zusätzliche Kostenersparnisse lassen sich durch eine integrierte Sprach- und Datenkommunikation auf IP-Basis erzielen.

Teil des Serviceabkommens ist auch die Integration der geschäftskritischen Handelsplatzlösungen, die unter anderem den Kauf und Verkauf von Aktien automatisieren. Last, but not least sieht der Vertrag umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vor, mit deren Hilfe die Bankdaten vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden sollen.