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Debis profitiert vom Daimler-Chrysler-Merger

13.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die Debis Systemhaus GmbH dürfte zu den Bereichen im Daimler-Konzern gehören, die sich am meisten über die Fusion mit Chrysler gefreut haben. Denn nun – das Geschäft soll am kommenden Dienstag endgültig abgesegnet werden - darf Debis endlich auch in den USA aktiv werden. Zuvor verhinderte dies der "Bank Holding Act", ein Gesetz, das ausländischen Banken den Betrieb kommerzieller Unternehmen in den USA untersagt. Neben Daimler Benz ist bekanntlich auch die Deutsche Bank mit über 25 Prozent an Debis beteiligt. Durch die Fusion mit Chrysler sinkt die Beteiligung unter die kritische Grenze, so daß sich Debis endlich auch um Abschlüsse in Nordamerika bewerben kann.