Beschleunigte Reportingzeiten und Batchprozesse

DB2 BLU macht Data Warehouse Dampf

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Der schwäbische Sensortechnik-Spezialist Balluff konnte seine Reportingzeiten um bis zu 98 Prozent senken und die Batchprozesse um 25 Prozent beschleunigen. Grund für die flotte Datenverarbeitung ist IBMs In-Memory-Datenbank DB2 BLU, mit der Balluff seinem SAP Business Warehouse Dampf macht.

Um die Ecke schauen, Farben erkennen oder Abstände messen - das sind nur ein paar Beispiele, was die Sensoren der Balluff GmbH alles beherrschen. Eingesetzt werden sie in der Robotik, Automation oder Montage und sind weltweit bei Fertigungsindustrie oder Maschinenbau für Prozesssicherheit und Produktionssteuerung verantwortlich. Das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Neuhausen bei Stuttgart ist weltweit in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.750 Mitarbeiter.

"Unser Wachstum in den vergangenen Jahre hat uns aus IT-Sicht schneller als erwartet an die Kapazitätsgrenzen gebracht", sagt Bernhard Herzog, Team Manager Information Technology SAP bei Balluff. "Um die enormen Datenvolumen innerhalb unseres SAP Datawarehouses zu beschleunigen, haben wir uns für die IBM Datenbank DB2 BLU entschieden."

Die In-Memory-Datenbank DB2 BLU fungiert als Schaltzentrale zwischen der SAP-Software-Landschaft und der IBM Hardware-Basis. So konnte Balluff Reportingzeiten für einzelne Berichte um bis zu 98 Prozent senken, insgesamt betrug die durchschnittliche Zeiteinsparung 30 Prozent. Zudem schafft die schnellere Batchverarbeitung von rund 25 Prozent Raum für weiteres Wachstum des Unternehmens. In enger Zusammenarbeit mit Balluff hat IBM rund 1.500 Datenbanktabellen auf die In-Memory-Technologie von BLU Acceleration migriert. Innerhalb eines Wochenendes gelang die komplette Transformation auf DB2 BLU. Die Übertragung von 1,5 Terabyte Daten dauerte 17 Stunden und dies ohne Ausfallzeiten.

"Zusammen mit der DB2 BLU-Technologie und den IBM Power Systemen holt Balluff das Maximale aus seiner SAP BW Applikation heraus, eine ideale Kombination", sagt Carsten Dieterle, SAP Solution Architect bei IBM Deutschland. "Gerade Unternehmen wie Balluff mit hohen Wachstumsraten und einer globalen Unternehmensstrategie können sich durch die beschleunigte Datenverarbeitung neue Freiräume schaffen, um bisher brachliegende Geschäftschancen effizienter und kostengünstig zu nutzen."