MITI veröffentlicht Report:
Datenbanken werden in Japan beliebter
TOKIO (CW) - Akzeptanzprobleme der breiten japanischen Öffentlichkeit gegenüber Datenbanken haben in jüngster Zeit abgenommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das MITI (Ministry of International Trade and Industry) kürzlich veröffentlicht hat.
Das von dem Superministerium herausgegebene "1984 Data Base Ledger Overall Book" verschafft einen Überblick über die Veränderungen seit 1982 auf diesem Gebiet. Im vergangenen Jahr sind 75 Unternehmen ins Datenbankgeschäft eingestiegen: Das entspricht einer Zuwachsrate von 29,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Gegenwärtig bieten 924 Firmen Datenbanken an, was einer Steigerung von 36 Prozent gegenüber 1983 entspricht. Es handelt sich dabei um 199 einheimische (1983:157) und 725 (1983:522) ausländische Serviceunternehmen.
Den starken Anstieg der Zahl der Datenbanken anbietenden Unternehmen aus dem Ausland erklärt das MITI mit der Tatsache, daß diese Schwierigkeiten haben, ihre Produkte auf den japanischen Markt zu bringen. Die Informationsbeschaffung bereitet den einschlägigen einheimischen Unternehmen jedoch nach wie vor zeitliche Schwierigkeiten. Wie aus dem Report hervorgeht, wurden Informationen von Datenbanken hauptsächlich in der Geschäftswelt, bei den Naturwissenschaften, im Ingenieurwesen, im Universitätsbereich sowie im sozialen und kulturellen Umfeld am meisten gebraucht. Die häufige Nutzung dieser neuartigen Informationsquellen auch durch die Öffentlichkeit interpretiert das MITI damit, daß Tageszeitungen, Zeitschriften und Fernsehgesellschaften immer mehr Datenbanken eingerichtet haben.
