iPhone 5S

Daten und Bilder zum neuen Apple-Smartphone

17.07.2013
Auch wenn sich das iPhone 5S optisch wohl nur wenig vom iPhone 5 abheben wird, bleibt spannend, was das neue Apple-Smartphone unter der Haube mitbringen wird. Neben weiteren Fotos aus der Produktion sind nun auch Angaben zur Hardware-Ausstattung bekannt geworden. Demnach kommt das iPhone 5S mit schnellerem Prozessor und neuem High-End-Display.
Vermutlich wird sich das iPhone 5S nur geringfügig von seinem Vorgänger (hier mit iOS7) unterscheiden.
Vermutlich wird sich das iPhone 5S nur geringfügig von seinem Vorgänger (hier mit iOS7) unterscheiden.
Foto: Apple

Wirklich Spannung kommt nicht auf, wenn man die neuen angeblichen Bilder des iPhone 5S betrachtet. Schließlich ist es optisch - ähnlich wie schon bei iPhone 4 und iPhone 4S - kaum vom Vorgänger zu unterscheiden, will eher Update denn Nachfolger darstellen. Wie auch schon das iPhone 5 wird die nunmehr siebente Ausführung des Apple-Smartphone mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit im Unibody-Gewand erscheinen und eine Rückseite aus Aluminium vorweisen können. Die chinesische Hardware-Seite EXP Review will nun über das Soziale Netzwerk Weibo im Austausch mit einem Informanten in der Produktionskette weitere Ausstattungsmerkmale zum neuen iPhone erfahren haben.

So ist bei gleich bleibendem Äußeren auch das 4 Zoll große Retina-Display wieder mit dabei, bei dem diesmal aber angeblich nicht das übliche Silizium, sondern Indium-Gallium-Zink-Oxid als Halbleitermaterial zum Einsatz kommen soll. Diese so genannten IGZO-Panels können im Vergleich zu LCD-Panels noch mehr Pixel auf gleicher Fläche darstellen, sind dabei reaktionsschneller, heller und dabei sogar energiesparender. Mit 1.366 x 640 Pixel soll die Auflösung des verbauten Bildschirms allerdings auf dem Niveau des Vorgängers bleiben.

Mit dem Apple A6 wird der Hersteller wohl auch denselben Chipsatz wie beim iPhone 5 verbauen, allerdings beim Prozessor auf eine höhere Taktfrequenz setzen - im aktuellen Modell arbeitet ein auf 1 Gigahertz getakteter Dual-Core-Prozessor. Die Grafikeinheit vom Typ PowerVR SGX544MP4 bekommt scheinbar einen weiteren Kern spendiert, soll sich fortan nicht nur Tri-Core-, sondern Quad-Core-GPU nennen können. Auch beim Arbeitsspeicher setzt Apple angeblich noch einen drauf, verdoppelt ihn gar beim iPhone 5S auf 2 Gigabyte. Ein neuer Kamerachip löst Fotos nun nicht mehr nur mit 8 Megapixel, sondern mit 12 Megapixel auf, und für das Blitzlicht werden nun gleich zwei LED-Leuchten eingesetzt. Auch ein NFC-Modul, auf das beim iPhone 5 noch verzichtet wurde, wird wohl den Weg in das Gehäuse finden. Der ominöse Fingerabdruck-Sensor, von dem bereits vor einiger Zeit berichtet wurde, hat es wohl ebenfalls zur Serienreife geschafft und könnte wie einst Siri ein neues Unique-Feature des Update-Modells bilden.

Analyst erwartet bis Jahresende 75 bis 85 Millionen verkaufte Einheiten

Ob sich die Angaben bewahrheiten werden, erfahren wir möglicherweise im kommenden September. Denn dann soll das iPhone 5S offiziell vorgestellt und zeitnah an die Präsentation veröffentlicht werden. Wie der Jefferies-Analyst Peter Misek prophezeit, wird die Produktion des neuen Apple-Smartphones wie beim iPad 5 noch in diesem Juli beginnen und allein im dritten Quartal geschätzte 25 bis 30 Millionen mal über die Ladentheke wandern. Für das vierte Quartal rechnet er mit weiteren 50 bis 55 Millionen verkauften Exemplaren.

Es gilt als sicher, dass das neue iPhone, ähnlich wie das iPad 5 und das neue iPad Mini, mit dem neuen Apple-Betriebssystem iOS 7 ausgeliefert werden. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sich in der aktuellen Beta-Version des Betriebssystems Anzeichen für eine neue Kameratechnik namens "Mogul" finden lassen, die Videoaufnahmen in Slow-Motion mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde zulassen soll und wohl im iPhone 5S Verwendung finden wird.

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