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Daten-Deduplizierung auf IBM-Mainframes erweitert

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
IBM hat angekündigt, das Angebot für Datendeduplizierung auf System-z-Mainframe-Umgebungen auszuweiten.
Datendeduplizierung eliminiert mehrere Kopien derselben Daten. So muss etwa eine E-Mail an zwanzig Empfänger nur einmal gespeichert werden anstatt zwanzig mal. Das spart Speicherkapazitäten, Energie und Platzbedarf wegen geringerer Stellflächen der Storage-Systeme.
Datendeduplizierung eliminiert mehrere Kopien derselben Daten. So muss etwa eine E-Mail an zwanzig Empfänger nur einmal gespeichert werden anstatt zwanzig mal. Das spart Speicherkapazitäten, Energie und Platzbedarf wegen geringerer Stellflächen der Storage-Systeme.

Hierzu kündigte das Unternehmen das System "Storage TS7680 Protectier Deduplication Gateway" für die System-z-Großrechnerlinie an. Hierbei handelt es sich um eine Datensicherungsplattform für Rechner, die auf dem z/OS-Mainframe-Betriebssystem laufen. Sie ist ab sofort verfügbar.

Big Blue gibt an, dass sich mit der Storagelösung benutzter Speicherplatz stark reduzieren lässt. So ließen sich bis zu 25 TB Anwendungsdaten nach der Deduplizierung auf nur ein TB Plattenspeicher sichern. Als Nebeneffekt können der Energiebedarf gesenkt und die Anforderungen an Kühlung und Stellplatz im Rechenzentrum reduziert werden.

Das Storage-System TS7680 kombiniert eine Virtual-Tape-Library-(VTL-)Lösung mit einem Inline-Algorithmus "HyperFactor" für die Datendeduplizierung. Die Technologie indexiert den kompletten Inhalt eines Repository mit den Backupdaten und den zugehörigen Metadaten. Wegen seines kleinen Footprints kann dieser Index permanent im Hauptspeicher gehostet werden. Das TS7680 bietet auch Zwei-Knoten-Clustering und unterstützt bis zu einem PB (= Petabyte) physikalische Speicherkapazität pro System.

Weil virtuelle Tape-Systeme vom Mainframe als Standard-Tape-Library erkannt werden, müssen bestehende Prozesse nicht verändert und an die neue Technologie angepasst werden, sagt IBM. Zudem sei keine oder nur eine geringe Anpassung des Betriebssystems nötig.