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Dataquest-Zahlen zum europäischen PC-Markt

07.05.2001
Laut Dataquest wuchs der PC-Markt in der EMEA-Region im ersten Quartal 2001 um 7,2 Prozent. Das Endkundengeschäft ging allerdings fast überall zurück. Compaq bleibt Marktführer vor Dell.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gartners Marktforschungsabteilung Dataquest hat am vergangenen Freitag Zahlen für den PC-Markt in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) im ersten Quartal 2001 vorgelegt. Demnach wurden im Untersuchungszeitraum insgesamt 9,7 Millionen PCs verkauft, das sind 7,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das Plus entstand vornehmlich im Geschäftskundenmarkt, der um 11,5 Prozent auf 7,2 Millionen Rechner wuchs.

Das Endkundengeschäft gab um 3,8 Prozent auf 2,5 Millionen verkaufte PCs nach. Die drei größten Märkte Deutschland, Großbritannien und Frankreich konnten allerdings leicht zulegen (um zwei, ein sowie fünf Prozent). Dafür ging es anderswo heftig bergab, etwa in den Niederlanden (minus 19 Prozent) oder in Italien (minus 22 Prozent).

Auf Seiten der Hersteller bietet sich ein gewohntes Bild: Auch wenn Compaq weltweit Federn lassen musste - in Europa liegen die Texaner weiterhin ganz vorn (13,5 Prozent Marktanteil/1,3 Millionen verkaufte Rechner). Der weltweit führende Direktanbieter Dell belegt mit neun Prozent Marktanteil und 872.000 Units Rang zwei. Auf den Plätzen folgen Hewlett-Packard (8,7 Prozent Marktanteil/ 844.000 PCs) , Fujitsu-Siemens (7,8 Prozent Marktanteils/773.000 Rechner) sowie IBM (5,5 Prozent Marktanteil/535.000 Systeme).

In Deutschland liegt Fujitsu-Siemens trotz eines Stückzahlenrückgangs von über 20 Prozent mit 21 Prozent Marktanteil an der Spitze. Dahinter folgen Compaq mit 8,8 Prozent sowie ein mit 99,7 Prozent Stückzahlen deutlich erholtes HP mit 6,4 Prozent Markanteil. Die Plätze vier und fünf belegen hierzulande Dell und Maxdata mit 5,1 Prozent respektive 4,5 Prozent Marktanteil.