Big-Data-Startup

Datameer bekommt weitere 40 Millionen Dollar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Datameer sitzt zwar im Silicon Valley, hat aber deutsche Wurzeln. Jetzt hat das Big-Data-Startup eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Die Runde über 40 Millionen Dollar wurde von ST Telemedia (STT) angeführt, deren Manager Nikhil Eapen einen Sitz im Verwaltungsrat von Datameer erhält. Neben dem Lead-Investor waren Top Tier Capital Partners (TTCP) sowie die Altinvestoren Kleiner Perkins, Redpoint, Next World Capital, Software AG und Citi Ventures mit von der Partie. Das zusätzliche Kapital will Datameer, im vergangenen Jahr ein Gewinner des COMPUTERWOCHE-Wettbewerbs "Best in Big Data", laut Mitteilung in den weiteren Ausbau seiner deutschen Niederlassungen in Halle und Berlin sowie auch des Hauptquartiers in San Francisco und des Ablegers in New York City stecken.

Stefan Groschupf, Gründer und CEO von Datameer
Stefan Groschupf, Gründer und CEO von Datameer
Foto: Datameer

Insgesamt summiert sich das von Datameer bis dato eingesammelte Wagniskapital nun auf mehr als 76 Millionen Dollar. Der Hallenser Stefan Groschupf hatte Datameer 2009 gegründet, mittlerweile hat die Firma fast 150 Mitarbeiter (davon rund 50 hierzulande). Auf der Kundenliste stehen unter anderem Citi, Telefónica, Visa und Workday. Kernprodukt von Datameer ist die gleichnamige Big-Data-Analyseplattform - diese verbindet das auf Java basierende Open-Source-Framework Hadoop mit der Oberfläche einer Tabellenkalkulation. Das gewohnte Interface soll Business-Anwender in die Lage versetzen, ohne Programmierkenntnisse Analysen auf sehr großen Datensätzen zu fahren.

Digital Leader aufgepasst! - Foto: IDG

Digital Leader aufgepasst!

"Es ist spannend, wie sich Datameer zu einem internationalen Unternehmen entwickelt hat - mit unserer Firmenzentrale in San Francisco, der treibenden Kraft unserer Entwickler in Halle sowie der Support-Teams rund um den Globus", freut sich Gründer und CEO Groschupf. "Wir freuen uns darauf, unsere Teams in Europa, Nordamerika und Asien mit der Unterstützung unserer Investoren weiter zu verstärken."