Mehr Kosten und weniger Aufträge schmälern Gewinne:

Data General spürt die Rezession

12.11.1982

NEW YORK (nw) - Der kampflustige und ehemals auch schnellwachsende Minicomputer-Hersteller Data General spürt die Rezession: Der Reingewinn fiel im vierten Quartal zum 25. September von 13,7 Millionen (viertes Quartal 1981) erheblich auf 580 000 Dollar. Der Umsatz stieg dabei auf 251,8 (von 244,6) Millionen Dollar.

Die Einnahmen aus Ausrüstungsverkäufen fielen im Berichtszeitraum um rund drei Prozent, während die anderen Einkünfte um 25 Prozent zulegen konnten. Das Unternehmen begründet die Entwicklung einem Bericht der Financial Times zufolge mit wachsenden Kosten und sinkender Ordertätigkeit. Zudem wurde das Ergebnis des vierten Quartals laut VWD dadurch beeinträchtigt, daß seit dem dritten Quartal die Zahlen der 85prozentigen Japanischen Tochter Nippon Data General in den Abschluß einbezogen wurde.

Noch im ersten Quartal konnte das Unternehmen von Gewinnzuwächsen berichten, die aber seitdem rapide zurückgingen. Der Jahresgewinn einschließlich außerordentlicher Erträge von 4,8 (Vorjahr: 9,8) Millionen Dollar beträgt damit 24,7 (im Vergleich: 50,7) Millionen Dollar und liegt um 51 Prozent unter dem des Vorjahres.