Sciphone Dream G2

Das zweite Android-Handy kommt aus China

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Nach verschiedenen Billigkopien von Nokia- und HTC-Geräten sowie dem Apple iPhone hat die Shenzen Bluelans Communication nun das T-Mobile G1 "interpretiert".

Resultat ist das "Sciphone Dream G2" das es vermutlich nie (zumindest offiziell) nach Europa schaffen wird. Ob dieser Umstand zu bedauern ist, ist fraglich. Das auf der Website präsentierte Datenblatt deutet jedenfalls an, dass Bluelans nicht nur bei der Qualität des Plastikgehäuses sondern auch bei wichtigen Komponenten gespart hat. Doch die gute Nachricht zuerst: Das Sciphone Dream G2 besitzt einen Touchscreen mit QVGA-Auflösung (320 mal 240 Pixel) mit 262.000 Farben, WLAN, Radio sowie einen großzügigen 1500mhA-Akku, der "250 bis 450 Minuten Sprechzeit" ermöglichen soll. Dabei wartet das Gerät sogar mit kleineren Abmessungen (56 mal 107,2 mal 11,8 Millimeter) und einem geringeren Gewicht (110 Gramm) auf als das T-Mobile G1.

Ins beste Licht gerückt: Das Sciphone Dream G2.
Ins beste Licht gerückt: Das Sciphone Dream G2.

Dafür fehlen allerdings UMTS- oder HSDPA-Unterstützung (nur Edge) sowie GPS. Auch die für das T-Mobile G1 charakteristische, physikalische Qwertz-Tastatur wird vermisst. Wer stattdessen auf ein virtuelles Keyboard zurückgreifen will, tut sich schwer, es existiert nämlich lediglich ein Ziffernfeld ohne Buchstaben. G2-Nutzer müssen sich somit gedulden, bis sie ihre erste Mail schreiben oder eine URL eingeben können: Selbst im Android Market soll eine virtuelle Tastatur erst im ersten Quartal 2009 angeboten werden.