Das Telefonbuch überall dabei

Wolfgang Miedl arbeitet Autor und Berater mit Schwerpunkt IT und Business. Daneben publiziert er auf der Website Sharepoint360.de regelmäßig rund um Microsoft SharePoint, Office und Social Collaboration.
Wer benutzt im Büro eigentlich noch Telefonbücher, seit im Web unter www.telefonbuch.de die gleichen Informationen über bundesweite Festnetz- und Handy-Nummern zu erfragen sind?

Doch auch die Web-Variante steht nicht immer zur Verfügung - etwa, wenn man mit dem Handy unterwegs ist. Diese Lücke schließt nun der Softwareanbieter Envi.con: Nutzer eines Palm oder Pocket-PC können sich neuerdings "Das Telefonbuch" der Telekom auf ihrem Gerät installieren und führen damit das aktuelle Rufnummern- und Adressverzeichnis für ganz Deutschland stets mit sich.

Die Datenmenge ist allerdings enorm: Für das gesamte Bundesgebiet umfasst die Installationsdatei 1,2 GB, so dass eine üppig dimensionierte Speicherkarte notwendig ist. Alternativ dazu bietet Envi.con kleinere, in Regionen aufgeteilte Pakete an, die zwischen 70 und 250 MB belegen.

Das Telefonbuch ist nicht nur eine einfache Datenbank mit Abfragefunktion, sondern es glänzt darüber hinaus mit einigen nützlichen Zusatzfunktionen. So kann beispielsweise direkt aus dem Verzeichnis heraus die gesuchte Rufnummer gewählt werden. Zudem lassen sich unbekannte Anrufer über ihre Rufnummer identifizieren, sofern diese die Nummer nicht unterdrücken. Bei Bedarf kann der Anwender Rufnummern und Adressen in die Kontakte des Organizers übernehmen. Trotz des großen Datenbestands arbeitet das Programm schnell. Nutzer, die den vom selben Anbieter vertriebenen "PDA Stadtplandienst" einsetzen, können sich aus dem Telefonbuch heraus sogar eine hausnummerngenaue Kartenansicht der Zielperson anzeigen lassen.

Das Telefonbuch für PDAs kostet als bundesweite Ausgabe 20 Euro, die regionalen Versionen belaufen sich auf jeweils sieben Euro. Zum Testen stellt der Anbieter voll funktionsfähige Demoversionen zur Verfügung, die die Daten einzelner Städte enthalten.

CW-Fazit: Statt eines Buchregals reicht nun eine Jackentasche, um die gesamten Telefonbuch-Daten der Telekom mitzuführen.