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Ratgeber

Das richtige Business-Notebook finden

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Bei der Wahl des passenden Business-Notebooks sind unterschiedliche Kriterien zu berücksichtigen, die seine zuverlässige Funktionalität im geschäftlichen Alltag gewährleisten. Notebook-Hersteller produzieren daher Geräte, die von einfachen bis hin zu extremen Business-Anwendungen alle Anforderungen erfüllen. Doch was genau macht ein Notebook zum Business-Notebook?

Immer mehr Mitarbeiter in Firmen erwarten statt eines stationären Desktop-PCs ein Notebook als Arbeitsgerät. Damit lässt sich schnell mal eben ins Meeting gehen; fürs Home-Office oder auf Geschäftsreise reicht es, den Computer und ein Netzteil einzupacken.

Im Gegensatz zu privaten Notebooks, die meist sehr pfleglich behandelt werden und schick sein sollen, stehen im Business ganz andere Kriterien im Vordergrund. Zum einen sind da die Kosten bei der Anschaffung, die aber nicht das Hauptkriterium darstellen. Support- und Einrichtungskosten fressen die Einsparungen bei der Anschaffung schnell auf. Business-Notebooks müssen robust (mangels sorgsamen Umgangs), remote einstellbar und am besten mit Mobilfunkkarte bestückbar sein.

Daneben spielen auch technische Eigenschaften eine Rolle, die zu den Anforderungen für den Arbeitsalltag passen sollten: Eigenschaften wie Größe und Auflösung des Displays, Prozessortyp, Grafikchip, mechanische oder Solid-State-Festplatte, optisches Laufwerk, RAM-Kapazität und Schnittstellen zum Andocken an Monitor und Peripherie im Büro. Sollen die Geräte auch im Sonnenlicht eingesetzt werden, ist ein entspiegeltes Display wichtig.

Business-Faktoren bei Notebooks

Wichtig ist also darauf zu achten, wie und wo das Notebook zukünftig genutzt wird und wie die Gesamtbilanz (Total Cost of Ownership, TCO) aussieht. Oft macht es daher Sinn, möglichst alle Anforderungen an die Notebooks zu berücksichtigen, weil sich dadurch Support-Kosten vermeiden lassen. Den Anschaffungspreis relativieren solche weichen Kosten schnell. Letztlich ist ein Notebook ja nur ein Werkzeug, um Geld zu verdienen.

Folgende Eigenschaften für Business-Notebooks sind die wichtigsten:

  • solide Verarbeitung

  • robust gegen mechanische Einflüsse und Umwelteinflüsse

  • kontrastreiches, entspiegeltes (Anti-Glare) Display

  • geringes Gewicht

  • lange Akkulaufzeit

  • aktuelle Hardware (etwa Intel® Core™ Mobilprozessoren mit Intel® HD-Grafik)

  • gängige Schnittstellen (USB 3.x, DisplayPort, HDMI, Netzwerk, Bluetooth, WLAN)

  • Hardware-Verschlüsselung aller Daten

  • Mehrfach-Authentifizierung über Kamera und/oder Fingerabdruck-Sensor

  • Dockingstation (per Connector oder Wireless) verfügbar

  • mechanische Diebstahlsicherung (Kensington Lock)

  • matte und kratzfeste Gehäuseoberfläche (kein Klavierlackdesign)

Business-Notebooks zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie für verschiedene Betriebssysteme geeignet und vorbereitet sind. Neben Windows sollte auch Linux auf dem Gerät lauffähig sein. Die Treiberunterstützung ist hierbei besonders wichtig. Zudem ist es wichtig darauf zu achten, dass der Support des Herstellers über mehrere Jahre zugesichert ist. Auch eine verlängerte Garantie ist bei der Verwendung des Notebooks im Business-Bereich anzustreben, möglichst mit 24 Stunden Vorort-Service.

Das IT-Unternehmen Dell hat beispielsweise ein umfangreiches und für jedes Einsatzszenario passendes Notebook im Angebot. Innerhalb jeder Notebook-Familie lassen sich die Geräte zudem abweichend vom Standard bedarfsgerecht konfigurieren. Selbstverständlich gehört auch der im Business-Bereich besonders wichtige Support zu den Leistungen des Unternehmens. Die aktuellen Treiber und das Handbuch (Manual) lassen sich jederzeit von der Webseite des Herstellers herunterladen.

Klein und dennoch leistungsstark

Im Einstiegsbereich der Business-Notebooks findet man bei Dell zum Beispiel das Dell Vostro 15 der 3000er-Serie. Die wichtigsten Eigenschaften sind:

  • aktuelle Intel® Core™ Prozessoren (beispielsweise 5th Generation Intel® Core™ i3-5005U Processor oder Intel® Core™ i3-4005U Prozessor der 4. Generation)

  • 4 GByte DDR3L-Speicher (1 x 4 GByte)

  • SATA-Festplatte 500 GByte

  • Intel® HD-Grafik 5500

  • Display, 15,6 Zoll (39,6 cm), HD (1.366 x 768)

  • Akkulaufzeit 8,5 Stunden

Als Betriebssysteme stehen Ubuntu Linux, Windows 7 Professional, Windows 8.1 und Windows 10 Pro (jeweils 64Bit) zur Wahl. Neben dem im Kaufpreis enthaltenen Standardservice lassen sich verschiedene erweiterte Servicepakete bis hin zum vierjährigen ProSupport Plus Service hinzubuchen.

Die Business-Notebooks der Dell Vostro 14 5000 Series sind klein, leicht und mit stromsparenden Prozessoren der Intel® Core™ Familie bestückt. Sie eignen sich daher sehr gut für Geschäftsreisen.
Die Business-Notebooks der Dell Vostro 14 5000 Series sind klein, leicht und mit stromsparenden Prozessoren der Intel® Core™ Familie bestückt. Sie eignen sich daher sehr gut für Geschäftsreisen.
Foto: Dell

Die Technologie der Ultra-Niedrigspannungsprozessoren der Intel® Core™ Familie ermöglicht einen besonders sparsamen Energieverbrauch. Das schont den Akku des Notebooks und verlängert die Betriebszeit. Die Herstellerangabe der Akkulaufzeit ist als idealer Maximalwert zu betrachten; im praktischen Betrieb hängt dieser Wert stark von den Anwendungen ab, die am Notebook genutzt werden. So wirkt sich beispielsweise die Intensität der Hintergrundbeleuchtung des Notebook-Displays entscheidend auf die Akkulaufzeit aus.

Perfekt für unterwegs

Für etwas höhere Ansprüche in Unternehmen eignen sich die Dell-Notebooks der Latitude-Serien 3000, 5000 und 7000. Die 3000er-Serie beginnt bei einem Preis unter 400 Euro und bietet umfangreiche Erweiterungen und Konfigurationsmöglichkeiten, die letztendlich den tatsächlichen Endpreis bestimmen. Möglich sind Displaygrößen von 13,3, 14 und 15,6 Zoll. Die Geräte arbeiten je nach Ausstattung mit einem Intel® Core™ i3 oder i5 Prozessor der 5. oder 6. Generation mit verschiedenen Taktfrequenzen.

Eine Besonderheit in der 5000er-Familie sind die Latitude 11 5000 Series 2-in-1-PCs. Das Display der 2-in-1-Notebooks hat eine Diagonale von 10,8 Zoll (27,4 cm). Es lässt sich vom Rest des Notebooks mithilfe eines einfachen Klickverschlusses trennen und als Tablet-PC weiterverwenden. Ebenso einfach lässt sich daraus wieder ein komplettes Notebook machen.

Eine clevere Lösung sind 2-in-1-PCs für den Einsatz im Business-Bereich. Das Display lässt sich vom Rest des Notebooks einfach trennen und als Tablet-PC nutzen. Im Bild ist das Dell Latitude 13 7000 Series (Model 7350) zu sehen, ein 13 Zoll 2-in-1-Notebook.
Eine clevere Lösung sind 2-in-1-PCs für den Einsatz im Business-Bereich. Das Display lässt sich vom Rest des Notebooks einfach trennen und als Tablet-PC nutzen. Im Bild ist das Dell Latitude 13 7000 Series (Model 7350) zu sehen, ein 13 Zoll 2-in-1-Notebook.
Foto: Dell

Wenn's hart kommt: Ruggedized Notebooks

Die Einsatzmöglichkeiten von Notebooks beschränken sich keineswegs nur auf Büroumgebungen oder Geschäftsreisen. Es gibt eine Menge Einsatzgebiete, wo Notebooks oder Tablet-PCs unter extremen Umweltbedingungen funktionieren müssen. Normale Business-Geräte würden unter diesen Bedingungen in kürzester Zeit versagen. Beispiele extremer Einsatzorte sind Baustellen, Expeditionen, Industrieanlagen, Rettungsdienste (Feuerwehr, THW) und Militäreinsätze. Hierfür gibt es Standards, die diese Geräte erfüllen müssen, etwa für eine bestimmte Stoßfestigkeit, damit weder Gehäuse noch Display und schon gar nicht die Elektronik Schaden nehmen, sowie eine Versiegelung des gesamten Geräts, um das Eindringen von Sand, Staub und Flüssigkeiten zu verhindern.

Im Labor testet Dell, ob der Ruggedized-PCs auch den härtesten Umweltbedingungen widersteht. Hier lassen sich die Grenzen der Belastungen perfekt simulieren.
Im Labor testet Dell, ob der Ruggedized-PCs auch den härtesten Umweltbedingungen widersteht. Hier lassen sich die Grenzen der Belastungen perfekt simulieren.
Foto: Dell

Dell hat auch in diesem Bereich diverse Geräte im Einsatz: Besonders handlich ist das Latitude Rugged Tablet 12. Das gibt es in zwei Ausstattungen, die sich beim Hauptspeicher und der Ausstattung mit GPS-Empfänger unterscheiden. Der Touchscreen beider Tablet-PCs lässt sich mit Handschuhen bedienen.

Ein Modell der Rugged-PC-Familie ist das Dell Latitude 14 Rugged. Es hat ein 14 Zoll Display mit einer Auflösung von 1366 x 768. Das Gerät arbeitet mit einem Intel® Core™ i3-6100U Prozessor und besitzt einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 4 GByte. Die Akkulaufzeit gibt Dell mit bis zu zehn Stunden an. Eine Besonderheit ist, dass dieses Notebook nicht nur Stöße, Stürze und Erschütterungen widersteht, sondern auch unter extremen Temperaturen problemlos funktioniert.

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Fazit

Gilt es, viele verschiedenen Anforderungen wie lange Laufzeit, geringes Gewicht, Robustheit, viele Schnittstellen und Linux und Windows als Betriebssystem unter einen Hut zu bringen, ist die Auswahl an Anbietern für Business Notebooks nicht mehr groß.

IT-Leiter sind außerdem gefordert, nicht nur den Anschaffungspreis, sondern das Gesamtpaket aus Kauf, Support und Funktionalität zu betrachten und den Anbieter und die Geräte auszuwählen, die die geringsten Folgekosten verursachen werden. Hat Ihr Unternehmen dabei viele verschiedene Mitarbeiter-Typen zu achten, braucht es Anbieter, die die ganze Palette von Einsteiger-Geräten, leichten Arbeitspferden bis hin zu mobilen Workstations und Rugged-PCs anbieten können, um beim Support und Management auf einen Anbieter setzen zu können.

IT-Unternehmen wie Dell bieten für jede Business-Anwendung immer das richtige Notebook. Zudem bekommt man hier professionelle Unterstützung und Beratung, wenn es darum geht, die passenden Geräte für die eigenen Mitarbeiter zu bestimmen.

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