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Das neue iTunes kommt später

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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In dem ganzen Durcheinander bei Apple gestern ist eine Nachricht fast untergegangen: Die eigentlich für Ende Oktober angekündigte, runderneuerte Version der "iTunes"-Software verspätet sich.
So wird das neue iTunes aussehen - aber erst Ende November, nicht Oktober...
So wird das neue iTunes aussehen - aber erst Ende November, nicht Oktober...
Foto: Apple

Apple hatte gestern das Top-Management gehörig umgebaut und dabei nicht zuletzt den bisher für iOS zuständigen Manager Scott Forstall entmachtet. Ob die Verschiebung der neuen iTunes-Version damit zusammenhängt, ist unklar. Jedenfalls zitiert das US-Technikblog "All Things Digital" Apple-Sprecher Tom Neumayr mit den Worten:

"Das neue iTunes braucht länger als erwartet und wir wollten uns ein wenig mehr Zeit nehmen, um es richtig hinzubekommen [also besser als die neue iOS-Karten-App, Anm. d. Red.]. Wir freuen uns darauf, diese neue iTunes-Version mit ihrem dramatisch einfacheren und aufgeräumteren Interface und nahtloser Integration mit iCloud vor Ende November zu veröffentlichen."

Neben dem veränderten UI soll das neuen iTunes - das vermutlich die Versionsnummer 11 tragen wird - bessere Leistung, einfacheres Anlegen von Playlists, Suche über die komplette Mediathek, einen komplett neu gestalteten Mini-Player, Vollbildmodus auf Mac und PC, eine neue Bibliotheksansicht sowie eine erweiterte Albumansicht bieten. Mac-Besitzer hoffen außerdem auf weniger Ressourcenhunger, der bei iTunes seit langem kritisiert wird.