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Das Netz fiebert dem Champions-League-Finale entgegen

25.05.2013
Nervöse FCB- und BVB-Fans bringen die Sozialen Netzwerke zum Brummen.
Bei Twitter dreht sich (nicht erst seit) heute Abend alles um den Hashtag #UCLFinal.
Bei Twitter dreht sich (nicht erst seit) heute Abend alles um den Hashtag #UCLFinal.

Jedes Ereignis vor dem Anpfiff wird genau notiert, die Stimmungslage ist zum Äußersten gespannt. Es wird getwittert, "bis die Server qualmen". Vor dem Showdown im Londoner Wembley-Stadion haben die Fans ihren Emotionen in den Sozialen Netzwerken freien Lauf gelassen. Der Internet-Dienst Twitter brummte am Freitag im Sekundentakt mit siegesgewissen Prognosen von Anhängern der beiden Rivalen aus München und Dortmund. "Zur Champions League wird getwittert bis die Server qualmen", schrieb ein Krefelder. Auch bei Facebook und Google+ gab es für viele nur das eine Thema.

"Bayern München ist unbesiegbar, in vieler Hinsicht. Nur im Fußball können wir sie schlagen", schrieb am Freitag ein BVB-Anhänger in seinem Facebook-Profil. Ein Bayern-Fan kontert: "Was macht dieser Dortmund eigentlich beruflich? Morgen hier: Die #FCB-Fans freuen sich auf Titel Nummer 2." Während stündlich die Nervosität wuchs, vertrieben sich die Experten unter den Fans die Zeit mit Überlegungen zur Aufstellung: "Ich glaube Klopp wird Lewa auf der zehn spielen lassen und Schieber im Sturm."

Auch neutrale Beobachter lässt das Endspiel nicht kalt. "Die Kinder heut morgen gefragt, ob sie denn das Champions-League-Finale gestern Abend gesehen haben", scherzte am Freitag ein Berliner auf Google+. "Entsetzte Gesichter, großer Spaß." Ein anderer versetzte sich auf Twitter in die Lage der Finale-Gastgeber: "Engländer freuen sich: Morgen verliert eine deutsche Mannschaft."

Twitter richtete eigens für das Finale eine Website ein mit den Links zu twitternden Spielern beider Vereine, Sportmedien und sonstigen Experten. Außerdem erstellte der Internet-Dienst eine interaktive Grafik mit den Daten der bisherigen Spiele der Champions-League-Saison. Hier kann man sehen, in welcher Spielminute am heftigsten getwittert wurde. (dpa/tc)