iPhone

Das Kulttelefon erobert die Unternehmen

Oliver Häußler arbeitet als freier Journalist und Moderator in der IT- und Telekommunikationsbranche. Seine journalistischen, wirtschaftlichen und technischen Erfahrungen sammelte der Kommunikationswissenschaftler während seiner über 20 Jahre langen Tätigkeit als Chefredakteur von renommierten Fachzeitschriften wie der Funkschau, FunkschauHandel, NetworkWorld und als Moderator von Kongressen, Webcasts und zahlreichen Podiumsdiskussionen.
Anzeige  Der Sturm auf das beliebte Telefon, das mehr sein will, als ein Handy, ist größer denn je. Immer mehr Menschen wollen es nun auch im Unternehmen einsetzen. Zwar wurde das iPhone ursprünglich nicht dafür konzipiert und die Anwender müssen einige Abstriche machen, berichtet eine Studie von Berlecon Research in Kooperation mit Fraunhofer ESK. Doch lassen sich die Kunden davon nicht vom Kauf abhalten. Design und Kultstatus sind ihnen beim Einsatz des iPhones wichtiger als Sicherheit und Administrierbarkeit.

Liest man den Report des Marktforschungsunternehmens Berlecon Research, das in Zusammenarbeit mit Fraunhofer ESK Apples iPhone auf Business-Tauglichkeit hin untersucht hat, so gibt es zumindest in technischer Hinsicht wenig Gründe, warum Unternehmensmitarbeiter das Telefon einsetzen sollen. Doch beim iPhone handelt es sich nun einmal nicht um ein "normales" Handy, sondern um ein Objekt, um das bereits vor der Markteinführung ein Kult aufgebaut wurde. Und aus diesem Grund muss das iPhone im Business-Umfeld auch mit anderen Augen betrachtet werden.

Bis heute hat T-Mobile über 450.000 Stück verkauft, berichtet die Computerwoche mit Bezug auf die Tagezeitung "Die Welt". Die neue Variante iPhone3G verkauft sich noch besser als das Vorgängermodell und bringt es weltweit auf 6,9 Millionen verkaufte Geräte, was einer Wachstumsrate von 523 Prozent gleichkommt, analysiert das Marktforschungsunternehmen Canalys. Das entspricht neuerdings Platz zwei auf der Weltrangliste der Smartphones und bedeutet, dass sich Apple vor Research In Motion mit dem Blackberry platziert. Platz eins hält nach wie vor Nokia.

Nicole Dufft: "Um im Geschäftsalltag Fuß zu fassen, muss Apple die Funktionalitäten zur Sicherheit und Administrierbarkeit weiter ausbauen".
Nicole Dufft: "Um im Geschäftsalltag Fuß zu fassen, muss Apple die Funktionalitäten zur Sicherheit und Administrierbarkeit weiter ausbauen".