re:publica 2014

Das "Klassentreffen" macht sich auf in die Wildnis

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Morgen startet in Berlin die re:publica, mittlerweile die größte Konferenz Europas im Themenbereich Internet und digitale Gesellschaft.

Die re:publica 2014 findet vom 6. bis 8. Mai im früheren Postbahnhof Station Berlin beim U-Bahnhof Gleisdreieck statt. Für mittlerweile achte Ausgabe will sich die re:publica (PDF-Link) unter dem Motto "Into the Wild" auf die Suche nach unerwarteten technischen Lösungen, überraschenden Impulsen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und eine ungezähmte Netzkultur begeben.

Spätestens seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden sei das Hinterfragen gewohnter Wege notwendiger denn je, befinden die Veranstalter. Deswegen finden 2014 auf dem Gelände auch teils zeitgleich die Media Convention Berlin, die Droidcon sowie der LinuxTag statt. Andreas Gebhard, Geschäftsführer der republica GmbH, sieht das als besondere Gelegenheit: "Für uns ist es eine tolle Erweiterung und große inhaltliche Bereicherung, über die wir sehr glücklich sind. Die re:publica bleibt sich und ihren Themen treu und entwickelt sich mit den zusätzlichen Veranstaltungen weiter in die Richtung eines Konferenz-Festivals."

Sponsor F-Secure schleppt ausgerechnet den Baywatch-Mimen David Hasselhoff aufs rp14-Gelände (die Medien werden hoffentlich nicht nur darüber berichten!). Microsoft ist offizieller Partner der re:publica 2014, platziert sein Surface als "offizielles Tablet"und diskutiert in drei Workshops und Experten-Panels sein "Manifest des Neuen Arbeitens".

Schülerinnen und Schüler der Deutschen Journalistenschule liefern mit dem "re:publica Reader" (im letzten Jahr erfolgreich begonnen) eine tiefergehende Berichterstattung zu allen wichtigen Konferenz-Themen, Vorträgen und Sprechern sowie wissenswerte Zusatz-Informationen. Über Nacht wird der Reader von der Self-Publishing Plattform epubli für jeden Konferenz-Tag als "schnellstes Buch der Welt" veröffentlicht und ist in den eBook-Shops von Apple, Google, Amazon & Co verfügbar. Damit will die re:publica eine weitere Brücke zwischen physischer und digitaler Welt schlagen.

Ausgewählte Pressefotos stellen die Veranstalter unter CC-Lizenz zeitnah beim Yahoo-Bilderdienst flickr ein. Auch die COMPUTERWOCHE ist mit von der rp14-Partie und berichtet bei Twitter und an dieser Stelle.