Das iPhone erhält die erste Office-Anwendung

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Quickoffice hat die erste Textverarbeitungssoftware auf den Markt gebracht.

Ursprünglich hatte Apple die "Mobile Office Suite" ja bereits für Anfang April angekündigt. Nachdem dieser Termin nicht mehr zu halten war, ist das Produkt nun tatsächlich im iTunes App Store zum Download erhältlich. Das komplette Paket kostet rund 16 Euro, für die Excel-Anwendung "Quicksheet" allein werden 5,49 Euro veranschlagt.

Ähnlich wie bereits bei den Plattformen SymbianOS, PalmOS, BlackberryOS und Android, erlaubt es die Office-Suite dem Nutzer, Word- und Excel-Dokumente auf dem iPhone zu erstellen, anzusehen, zu bearbeiten und weiterzuleiten. iWorks, PDF und andere Medienformate können immerhin eingesehen werden. Neben Quickoffice hatte auch der Konkurrent Dataviz angekündigt, eine Office-Anwendung für das iPhone herauszubringen. Obwohl der Hersteller bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine Vorabversion von "DocumentsToGo for iPhone" vorgestellt hatte, soll das Produkt nun voraussichtlich erst Anfang bis Mitte Mai verfügbar sein. (mb)