Penultimate

Das iPad als digitalen Notizblock nutzen

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Die App "Penultimate" verwandelt das iPad in einen digitalen Notizblock, der seinen Namen auch verdient. Mit einem Preis von 79 Cent ist die App zudem ein wahres Schnäppchen.

Das iPad mit seinem großen Display eignet sich eigentlich ideal als Ersatz für einen Notizblock -allerdings ist die mitgelieferte Notiz-App nicht gerade gut. Ein deutlich besserer Ersatz ist die 79 Cent teure Anwendung Penultimate. Zu Beginn kann man zwischen drei verschiedenen virtuellen Papiersorten wählen, auf Wunsch erhält man weitere Typen (etwa Notenpapier) im integrierten virtuellen Papierladen.

Das besondere an Penultimate ist, dass sich die virtuelle Fläche wie ein echter Notizblock verhält. Anmerkungen lassen sich mit dem Finger oder einem iPad-tauglichen Stylus festhalten, ebenso wie Zeichnungen oder kurze Diagramme. Die App erkennt sogar, wenn das Handgelenk aufliegt und kann versehentliche Eingaben retuschieren. Penultimate stellt verschiedene Farben und virtuelle Tinten zur Verfügung. Zudem lassen sich Bilder importieren und mit Anmerkungen versehen.

Clever ist auch, dass sich einzelne Notizen auf Wunsch per PDF verschicken lassen, wahlweise per E-Mail oder über die Datenfreigabe innerhalb von iTunes. Ist ein ePrint-kompatibler Drucker im Netzwerk, lassen sich die Notizen auch direkt auf "echtes" Papier bringen.

Fazit: Wer sein iPad in Meetings produktiv einsetzen oder seinen bisherigen Notizblock in Rente schicken will, der kommt an der günstigen und cleveren App kaum vorbei.