Friday ist i(Pad)Day

Das iPad 2 landet in Deutschland

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Lange Wartezeiten waren einmal - nur drei Wochen nach der Vorstellung kommt nun das iPad 2 in Deutschland in den Handel. Lohnt sich der Kauf?

Ab diesem Freitag, 17 Uhr, ist die zweite Generation des Apple-Tablets hierzulande in Apples eigenen Ladengeschäften sowie "bei ausgewählten autorisierten Apple-Händlern" erhältlich - zumindest, solange der Vorrat reicht. Nicht umsonst hat der kalifornische Hersteller in seiner Ankündigung eigens auf die Möglichkeit der Online-Vorbestellung ab zwei Uhr früh hingewiesen. Beim Marktstart in den USA am 11. März war das iPad 2 fast überall binnen wenigen Stunden ausverkauft.

Zumindest für unabhängige Betrachter - falls es diese gibt - scheint das große Interesse an dem neuen Tablet unverständlich: Wie schon das iPhone 4 stellt iPad 2 kaum mehr als eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells dar. Zwar machte Apple das Gerät nun ein Drittel dünner und mit gut 600 Gramm auch etwas leichter als seinen Vorgänger. Das 9,8-Zoll-Display wurde dagegen beibehalten und bietet nach wie vor eine Auflösung von 1024 mal 768 Pixel. Hier hatten einige Nutzer mit einem Retina-Display gerechnet, Konkurrenten wie das Motorola Xoom und das Samsung Galaxy Tab 10.1 warten bei vergleichbarer Fläche immerhin bereits mit 1200 mal 800 Pixel auf.