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Gartner-Studie

Das Internet of Things wächst rasant

30.11.2015
Nach Einschätzung der amerikanischen Marktanalysten von Gartner wird das Internet of Things (IoT) im nächsten Jahr 6,4 Milliarden “Dinge“ umfassen – das ist eine Steigerung von rund 30 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr. Im Jahr 2020 sollen es dann schon knapp 21 Milliarden sein.

Im nächsten Jahr werden die sich die weltweiten Umsätze mit Technologien und Services rund um das IoT nach Einschätzung der Gartner-Analysten auf 235 Milliarden Dollar belaufen. Der größere Teil fällt dabei in die Kategorie "Professional Services". Gartner definiert dieses Segment als Services, bei denen Unternehmen in Zusammenarbeit mit externen Providern IoT-Systeme entwickeln, installieren und betreiben.

Das Internet of Things wird in fünf Jahren mehr als 20 Milliarden „Dinge“ vernetzen.
Das Internet of Things wird in fünf Jahren mehr als 20 Milliarden „Dinge“ vernetzen.
Foto: Gartner

Aber auch die Bereich der von Providern angebotenen "Connectivity Services" und für Endverbraucher nutzbare "Consumer Services", werden zulegen. "IoT-Professional-Services sind die wichtigsten Treiber für die Wertschöpfung im Internet of Things. Aber der Bereich neuer Services für Endverbraucher gerät vermehrt in den Fokus der Unternehmen und professionellen Anbieter", erklärt Jim Tully, Analyst und Vice President bei Gartner.

Dabei werde neben dem Segment "Connected Cars" nach wie vor der Endverbraucher-Bereich die größte Anzahl von vernetzten Dingen im IoT beitragen, während die Professional Services den erheblich höheren Umsatzanteil ausmachten. So würde der Umsatz im Consumer-Bereich im nächsten Jahr bei vier Milliarden vernetzten Sensoren und Geräten rund 13,5 Milliarden Dollar betragen.

The Next Now! - Foto: shutterstock.com - SFIO CRACHO

The Next Now!

Bei den Professional Services unterscheidet Gartner die "generisch nutzbaren" Geräte, die branchenübergreifend ("Cross-Industry") in verschiedenen Wirtschaftszweigen einsetzbar sind, und solchen, die auf die Anforderungen spezieller Branchen ("Vertical Specific") zugeschnitten sind, wie etwa für die Automobil-, Gesundheits- oder die Logistikindustrie. "Zurzeit liegt die Kategorie der Spezial-Geräte noch vorn. Aber mit dem stark zunehmenden Einsatz generisch nutzbarer Geräte wird sich das schnell ändern. 2020 werden im Unternehmensbereich die branchenunabhängig nutzbaren Geräte klar dominieren", sagt Tully voraus.