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Das große ISP-Sterben in Europa

02.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zeiten für europäische Internet-Service-Provider (ISPs) sind bitter: Gab es im vergangenen Jahr noch rund 4000 Anbieter, so existieren in diesem Jahr gerade mal noch 70 namhafte Online-Dienste. Die Nase vorn haben vornehmlich die ISPs, die im Besitz der ehemaligen nationalen TK-Monopolisten sind. Wanadoo (France Télécom), T-Online (Deutsche Telekom), Terra Lycos (Telefónica) sowie Tiscali und AOL Europe kontrollieren über 50 Prozent der Internet-Zugänge in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der britischen TK-Beratungsgesellschaft Analysys Ltd.