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Das firmeneigene Rechenzentrum auslagern – alles aus einer Hand

Jürgen Domnik ist Director Strategic Programs bei Dell und verantwortet in dieser Rolle das Dell Cloud Service Provider Partner Programm in Europa. Seit 10 Jahren ist er bei Dell in verschiedenen Rollen in Deutschland und EMEA tätig und hat unter anderem den Professional Services Bereich in DACH geleitet. Seine mehr als 25jährige Erfahrung im IT Bereich hat er sowohl auf Kunden- als auch auf Herstellerseite gesammelt. Seit 3 Jahren besteht sein Schwerpunkt in der Beobachtung des Cloud Services Markets, deren Akteure und in der strategischen Beratung von Kunden auf dem Weg in die Cloud.
IT-Entscheider haben vor allem mit vier großen Punkten zu kämpfen: Datensicherheit, eine aktuelle IT-Umgebung, gut ausgebildetes Personal und die Kosten für den laufenden Betrieb, den Support und notwendige Reparaturen sowie Erweiterungen. Werden hier Fehlentscheidungen getroffen, kann das im schlimmsten Fall die Firma ruinieren. Gefragt sind daher fundierte Strategien.

Häufig liest und hört man von Attacken cyberkrimineller Elemente auf IT-Unternehmen und hofft, dass es das eigene Unternehmen nicht trifft. Aber die Methoden der Hacker sind nicht nur penetrant, sondern auch immer ausgefeilter. Viele Sicherheitsrisiken lauern sogar mehr innerhalb als außerhalb eines Unternehmens, und alle gilt es zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Auch nimmt die Verwendung von mobilen Geräten wie Notebooks, Tablet-PCs und Smartphones zu. Diese werden häufig privat und geschäftlich genutzt und stellen ohne entsprechendes Management ein erhebliches Risiko für die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks dar. Diese verschiedenen Sicherheitsrisiken erfordern umfangreiche Maßnahmen, die das IT-Budget einer Firmen-IT leicht aus dem Ruder laufen lassen können.

Ein anderes Schreckensszenario für IT-Verantwortliche ist ein teilweiser oder totaler Ausfall des Unternehmensnetzwerks. Lange Stillstandzeiten oder der Verlust wichtiger Daten bedeuten immer auch einen finanziellen Verlust und gefährden im schlimmsten Fall die Existenz der Firma. Tritt der Ernstfall ein, muss die Disaster-Recovery-Strategie sitzen, um schnell wieder produktiv zu sein. Redundante Systemstrukturen würden zwar den Schaden niedrig halten, sind aber bei unternehmenseigenen IT-Umgebungen zumeist aus Kostengründen nur selten vorhanden. IT-Entscheider sind hier in der Pflicht, die Unternehmens-IT zu modernisieren, stoßen dabei aber meist an die Grenzen des verfügbaren Budgets, oder die praktische Umsetzung des Projekts bereitet Probleme. Einen Ausweg stellt hier die Inanspruchnahme entsprechender Dienstleister dar. Sie bieten professionelle Unterstützung - auch noch nach der erfolgreichen Implementierung des Projekts.

Vorteile nutzen

Wie man die Herausforderungen einer nicht mehr ganz zeitgemäßen firmeninternen IT-Struktur löst, zeigt beispielsweise Dell mit seinem Partnerprogramm für Managed Service Provider, das in Deutschland am 1. April 2015 gestartet wurde. Eines seiner Mottos ist "Move to the Cloud", also der Umzug in die Cloud. Ziel des Programms: Unternehmen zu unterstützen, die Teile ihrer IT-Systemlandschaft samt Applikationen zu einem Cloud-Service-Provider verlagern möchten. Ein Beispiel dafür sind Services wie die Migration einer Microsoft-Exchange-Lösung vom eigenen Rechenzentrum eines Unternehmens in eine Cloud. Dabei steht Dell dem Unternehmen zur Seite und hilft sowohl bei der Migration als auch bei der Auswahl eines für Dell-Lösungen zertifizierten Managed Service Providers. Die Migration wird zudem so geplant und durchgeführt, dass der Ausfall von Produktivzeiten ausgeschlossen ist.

Nach erfolgtem Umzug zu einem Managed Service Provider ist das unternehmenseigene Rechenzentrum spürbar entlastet. Hinzu kommt eine drastische Kosteneinsparung. So ist die Administration der modernen Cloud-Struktur mit wesentlich weniger Aufwand zu realisieren, und benötigte Ressourcen lassen sich schnell den tatsächlichen Erfordernissen hinzufügen und wieder entfernen. Managed Service Provider haben zudem eine nahezu perfekte Disaster-Recovery-Strategie, um auch bei eventuellen Störungen im Rechenzentrum den Kunden einen unbeeinträchtigten Betrieb zu gewährleisten. Neben jahrelangen Erfahrungen tragen hierzu redundante Infrastrukturen in den Rechenzentren der Service Provider bei.

Sämtliche Maßnahmen des Dell Service Provider Programms haben das Ziel, Kapital- und Betriebskosten sowie Risiken der Managed Service Provider zu minimieren und ein schnelles Wachstum zu ermöglichen.
Sämtliche Maßnahmen des Dell Service Provider Programms haben das Ziel, Kapital- und Betriebskosten sowie Risiken der Managed Service Provider zu minimieren und ein schnelles Wachstum zu ermöglichen.
Foto: Dell

Für alle Fälle gewappnet

Geht es um die Sicherheit der Daten, gibt es für Managed Service Provider keine Kompromisse. Das gilt natürlich nicht nur für die Absicherung des Datennetzes, sondern auch für die Sicherheit der Serverstandorte selbst. Viele deutsche Unternehmen fühlen sich sicherer, wenn ihre Daten in einem Rechenzentrum lagern, das sich ebenfalls in Deutschland befindet. Auch muss gewährleistet sein, dass sich dort kein Unbefugter Zutritt verschaffen kann. Wichtig ist zudem die zuverlässige Verfügbarkeit der Services, Daten und Anwendungen.

Ein Beispiel von korrekt umgesetzten Sicherheitsanforderungen liefert die in Bayern ansässige Hetzner Online GmbH. Ein elektronisches Zutrittskontrollsystem gewährleistet hier, dass nur berechtigte Personen in die firmeneigenen Rechenzentren gelangen können. Zusätzlich überwachen Kameras rund um die Uhr sämtliche Eingänge und Serverräume.

Die hohe Verfügbarkeit sämtlicher Daten garantiert Hetzner mithilfe unterschiedlicher Techniken. So betreibt der Managed Service Provider mehrere Rechenzentren an unterschiedlichen deutschen Standorten wie Nürnberg und Falkenstein. Diese können sich im Ernstfall gegenseitig ersetzen. Damit das funktioniert, sind sie über eine spezielle Leitung miteinander verbunden, über die sie ständig ihre Daten in verschlüsselter Form austauschen. Zudem sorgen bei einem Stromausfall Dieselgeneratoren in jedem Rechenzentrum für eine autonome Energieversorgung. Diese speziellen Generatoren sind aus dem Stillstand heraus innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit. Bis dahin springen unterbrechungsfreie Stromversorgungen ein.

Außerdem sind die Zuleitungen der externen Stromversorgung doppelt und räumlich weit voneinander getrennt vorhanden. Sollte eine Leitung aus irgendwelchem Grund gekappt werden, übernimmt im Normalfall zunächst die zweite Leitung die Energieversorgung, während die defekte ohne Zeitdruck repariert werden kann. Erst wenn beide Leitungen ausfallen würden, kämen die Dieselgeneratoren zum Einsatz.

Auch der Support der Hetzner Online GmbH ist auf alle erdenklichen Anforderungen hin geschult und rund um die Uhr sieben Tage in der Woche erreichbar. Zudem erfolgt die Betreuung der Kunden sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.

Unternehmenskritische Daten und Anwendungen sind bei solch einem Managed Service Provider in guten und vor allem sicheren Händen. Managed Services bedeuten neben der hohen Sicherheit der Daten aber auch Kostentransparenz, hohe Verfügbarkeit, einfache Administration und flexible Skalierbarkeit. All dies kann Hetzner Online durch die Zusammenarbeit mit Dell und den Einsatz von Dell-Produkten in seinen Rechenzentren gewährleisten. Mehr dazu erfahren Sie im ausführlichen Praxisbericht, den Sie hier sofort kostenlos downloaden können:

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Investitions- und Betriebskosten

Je nach Ist-Zustand der Unternehmens-IT erfordert der Umzug zu einem modernen Managed Service Provider mitunter ein erhebliches Investitionsvolumen. Die betriebswirtschaftlichen Aspekte lassen sich natürlich nicht unter den Teppich kehren. Dennoch muss ein IT-Entscheider hier keinen Rückzieher machen. So kennt beispielsweise das Dell Managed Service Programm die engen Spielräume der Unternehmen, die ihnen für Capex (Capital expenditures - Investitionsausgaben) und Opex (Operational expenditure - Betriebskosten) zur Verfügung stehen, und sieht entsprechende Lösungen vor. Gemeinsam lassen sich nach einer Analyse der Kosten individuelle Finanzierungsmöglichkeiten finden, die eine erfolgreiche Realisierung des Projekts sicherstellen. Wird diese Möglichkeit bereits bei der Planung des Projekts in Anspruch genommen, erspart das den IT-Entscheidern eine Menge Sorgen.

Fazit

Der Umzug oder die Modernisierung eines firmeneigenen Rechenzentrums muss keinem IT-Entscheider eines Unternehmens in irgendeiner Weise Bauchschmerzen bereiten. Denn schon mit Beginn der Projektplanung, aber auch in einer fortgeschrittenen Phase der Planung lässt sich jederzeit auf professionelle Partner zurückgreifen, die für die entsprechende Unterstützung sorgen. So ist das Service Provider Programm von Dell durch die Unterstützung seiner IT-Experten in der Lage, Unternehmen mit modernen Cloud-Lösungen fit zu machen.

Auf der Internetseite Dell.de/MSP finden Sie weitere Informationen zum Service Provider Programm von Dell. Zudem erfahren Sie im E-Book "Managed Service Provider Programm" anhand vieler Beispiele, wie sich dieser Service unterm Strich für Sie auszahlt.