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Open-Source-Browser im Test

Das bringt Firefox 6.0

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Mozilla hat die neueste Version des Open-Source-Browsers freigegeben. Firefox 6 bringt vor allem für Web-Entwickler etliche Verbesserungen.

Mozilla hat die Versionierung des Firefox-Browsers geändert. Kurz nach Ausgabe 5 gibt es auch schon den verbesserten Firefox 6. Da die Entwicklungszeit zwischen Firefox 5 und 6 nicht so lange auseinander liegt, sind von der neuesten Version keine Quantensprünge zu erwarten. Dennoch gibt es einige sinnvolle Neuerungen und Ergänzungen. Die meisten Änderungen sind in erster Linie für Web-Entwickler interessant. Für den normalen Anwender ändert sich nur wenig.

Plugins via Add-On-Manager aktualisieren

Ab Firefox 6 können Sie die Aktualität der Plugins direkt über den Add-On-Manager überprüfen. Bisher mussten Anwender die Mozilla-Plugin-Check-Seite besuchen, um die Erweiterungen auf Aktualität zu testen. Nun gibt es einen direkten Link zu dieser Seite.

Neuer Tab: about:permissions

Mit der neuen internen Seite about:permissions können Sie von Webseiten gespeicherten Daten, wie zum Beispiel Cookies, Passwörter oder Orts-Informationen verwalten. Sie haben die Möglichkeit, gespeicherte Passwörter und Cookies zu löschen. Ebenso können Anwender einstellen, ob Sie Pop-Up-Fenster erlauben oder blockieren.

about:memory ist nicht neu in Firefox 6. Allerdings haben die Entwickler die Ansicht etwas übersichtlicher gestaltet.

Adresszeile und Identitäts-Block

Firefox 6 hebt den Domänennamen in der Adresszeile hervor. Den restlichen Teil der URL zeigt der Open-Source-Browser in einem hellen Grau an.

Dem Identitäts-Block haben die Entwickler einen neuen Anstrich spendiert. Das gilt auch für die Hinweisfelder zu SSL-Zertifikaten und Passwörtern.