Kurztest

Das bietet das Nokia Booklet 3G

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Mit dem Nokia Booklet 3G versucht sich der finnische Handy-Riese erstmals an einem Netbook. Die COMPUTERWOCHE hat sich das Ergebnis in einem Kurztest angeschaut.

Falls es stimmt, dass der erste Eindruck der Entscheidende ist, stehen die Chancen für das Nokia Booklet 3G nicht schlecht: Angesichts der Hülle aus Flugzeug-Aluminium und dem stylischen, mit einer glänzenden Plastikschicht überzogenen Deckel könnte man fast glauben, es handle sich bei dem 10,1-Zoll-Notebook um das von manchen Fans schmerzlich vermisste Apple-Netbook. Erst auf dem zweiten Blick wird klar, dass nicht nur das typische Apfel-Logo fehlt, im Inneren der Rechenzwerge werkelt zudem das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7. Damit enden die Unterschiede aber auch schon fast, kein Wunder, Nokia adressiert eine ähnliche Klientel wie Apple: Design- und Technikverliebte, die das Internet ihre zweite Heimat nennen. Da diese Zielgruppe neben ihrem Smartphone gerne auch ein Netbook benutze, biete man ihnen nun ein passendes Gerät " für ein Leben auf der Überholspur" an, so Nokia.