Microsoft liebt Linux

Das Beste aus zwei Welten: Microsoft .NET und Red Hat OpenShift

29.11.2016
Anzeige  Microsoft und Red Hat bauen ihre Kooperation kontinuierlich aus. Die jüngste Erweiterung der Azure Cloud Plattform verbessert die Unterstützung der OpenShift-Lösung von Red Hat – gleichzeitig erhält diese die Funktion, .NET-Applikationen in Containern nativ ausführen zu können.

Azure ist mehr als nur eine Windows-only-Plattform. Dank der engen Kooperation mit Linux-Herstellern wie Red Hat wandelt sich Azure hin zu einem wirklich universellen Angebot für IT-Infrastrukturen jeder Größe. Ein gutes Beispiel für die neue Kooperation ist die OpenShift-Zusammenarbeit mit Azure, die Anfang November weiter ausgebaut wurde.

Red Hat OpenShift ist eine Plattform-as-a-Service-Umgebung, die auf Kubernetes und Docker aufsetzt. Durch die zusätzlichen Tools lässt sich die Entwicklung von Apps im Unternehmensumfeld deutlich verbessern. Anwendungen lassen sich einfach zu Kunden ausrollen und an wechselnde Anforderungen anpassen, zusätzlich bietet OpenShift Funktionen um die Anwendung über ihren kompletten LifeCycle betreuen zu können.

Über das letzte Jahr hat Red Hat die OpenShift-Grundlagen sukzessive um .NET-Funktionen erweitert, parallel dazu hat Microsoft die Unterstützung von Linux und Open Source in den eigenen Produkten weiter vorangetrieben. Dazu gehört etwa eine Open-Source-Version des .NET-Servers oder der Ausbau der Linux- und Unix-Unterstützung in System Center Operations Manager.

Hintergrund für diese umfassenden Maßnahmen: die Kunden verlangen danach. Red Hat selbst räumt ein, dass noch einiges notwendig ist, um eine volle Integration zu erreichen. Es sei den Aufwand aber wert, wenn Kunden innerhalb eines Red-Hat-Betriebssystem nativ auf die Funktionen des .NET-Frameworks zugreifen können. Entwickler von Enterprise-Applikationen erhalten durch diese Verknüpfung eine solide Grundlage für ihre kritischen Unternehmensanwendungen. Zusatzlösungen oder Workarounds sind nicht notwendig. Bereits jetzt kann OpenShift nativen .NET-Container-Applikationen betreiben, die Unterstützung wird stets weiter ausgebaut. Dieses Video zeigt in einer technischen Vorschau, wie einfach dies in der OpenShift-Umgebung möglich ist.

Dazu kommt einer der größten Vorteile von Red Hat auf Azure: Die Microsoft-Cloud kümmert sich komplett um die Lizensierung des Red Hat Enterprise Linux. Je nach Anwendungsszenario lässt sich Red Hat Enterprise Linux als per Pay-as-you-go betreiben, dann fallen die Kosten nur während der konkreten Nutzung an, was maximale Flexibilität für die Anwender mit sich bringt. Alternativ lassen sich bestehende Red Hat Subscrptions über Red Hat Cloud Access auf Azure übertragen.

Genauere Details dazu, wie gut OpenShift und Windows Azure zusammenpassen, erklärt Lutz Lange von Red Hat im Rahmen eines Webcasts der Microsoft loves Linux Serie am 14. Dezember 2016. Von 14.00 bis 14.45 Uhr zeigt er die Lösungen im Detail und demonstriert, wie sich damit eine offene PaaS-Plattform zur agilen Applikationsentwicklung aufbauen lässt.

Die komplette Agenda sowie die Anmeldung zum kostenlosen Webcast finden Sie hier.