Managed Services

Daimler lagert Netz an Computacenter aus

Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Der Autohersteller erhofft sich von dem Vertrag mit Computacenter einen stabilen und sicheren Betrieb sowie geringere Kosten.

Die Daimler AG hat den Betrieb ihrer Netzinfrastruktur an Computacenter ausgelagert. Der bereits im Mai geschlossene Managed-Services-Vertrag umfasst mehr als 130.000 Netzwerkports und zugehörige aktive Komponenten, die über ein zentrales Network-Control-Center (NCC) verwaltet werden. Darüber überacht Computacenter zudem all Weitverkehrsverbindungen im Daimler-Konzern. De Automobilhersteller erhofft sich vom diesen Maßnahmen einen stabilen und sicheren Betrieb der Netzinfrastruktur und Kostensenkung. "Das Netzwerk ist das Rückgrat der IT und hat damit einen besonderen Stellenwert. Standardisierung, Verfügbarkeit und Sicherheit unseres Netzes sind erfolgskritische Faktoren", so Hartwig Faber, Director IT Infrastructure & Operations bei Daimler.

Für Computacenter stellt der Auftrag von Daimler einen Meilenstein dar, auch wenn sich der Deal erst im kommenden Jahr maßgeblich auf das Geschäft des IT-Dienstleisters auswirken wird. Im Gegensatz zur gesamten Gruppe, die im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang um acht Prozent verzeichnete, konnte Computacenter Deutschland seine Einnahmen um vier Prozent steigern. Oliver Tuszik, CEO und Vorstand von Computacenter Deutschland, führt dies in erster Line auf das Wachstum im Bereich IT-Services zurück: "Gerade in dem derzeit so schwierigen Umfeld macht es sich bezahlt, dass wir unser Angebot bereits vor vier Jahren auf IT-Dienste und hier vor allem auf Manged Services ausgerichtet haben. Auf diese Weise können wir unseren Kunden helfen, effiziente Prozesse aufzusetzen und unmittelbar Kosten einzusparen."