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Daimler-Aktienoptionsplan ist genehmigt

10.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Stuttgarter Landgericht hat eine Klage der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre gegen einen Aktienoptionsplan für Führungskräfte der DaimlerChrysler AG abgewiesen. Das Vorhaben des Auto-Konzerns sieht die Ausgabe von bis zu 96 Millionen Optionen auf Aktien als zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung für insgesamt 6500 Manager des Unternehmens vor. Firmen bedienen sich dieser Vorgehensweise um im Wettbewerb um Spitzenkräfte mitzuhalten. Die Aktionäre fürchten unterdessen um ihr Geld, wenn Manager neue Anteile bekommen und ihre eigene Aktien verwässert werden. Die Klägerpartei hat bereits Berufung gegen das Urteil angekündigt. DaimlerChrysler war unter anderem auch kritisiert worden, weil der Optionsplan nicht an den Branchenindex gekoppelt ist. Vielmehr ist der Umtausch in Aktien an die Bedingung geknüpft, dass der Kurs um mehr als 20

Prozent über dem Referenzkurs von 62,3 Euro liegt. Der derzeitige Wert des Anteilscheins liegt bei 51,7 Euro.