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DAB Bank weitet Verlust aus

16.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Direkt Anlage Bank AG (DAB) hat ihren Verlust im zweiten Fiskalquartal 2001 weiter ausgeweitet. Der Provisionsüberschuss sank im Vergleich zum vorangegangenen Quartal von 26,3 Millionen auf 20,1 Millionen Euro. Der Verlust nach Steuern betrug etwa 25 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2001 wies der Direkt-Broker ein Minus von 23,7 Millionen Euro aus. Analysten waren im Durchschnitt von einem Fehlbetrag von rund 24,61 Millionen Euro ausgegangen. DAB begründete das Ergebnis unter anderem mit der anhaltenden Börsenschwäche. Für das erste Halbjahr betrug das Ergebnis nach Steuern minus 48,8 Millionen Euro gegenüber einem Defizit von etwa drei Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Trotz der jüngsten Zahlen will die HypoVereinsbank-Tochter im Gesamtjahr 2002 vor Steuern die Gewinnschwelle erreichen. "Wir haben unseren Verlust knapp auf dem Niveau des Vorquartals gehalten, sind aber natürlich absolut nicht damit zufrieden", so Vorstandschef Matthias Kröner. Er kündigte zudem weitere Kostensenkungen und den Abbau von rund 20 Prozent der Belegschaft an.