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Cypress zückt nach höherem Verlust den Rotstift

14.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Chipanbieter Cypress Semiconductor will nach einem unerwartet hohen Quartalsverlust weltweit bis zu 250 Stellen streichen. Wie das Unternehmen aus San Jose bekannt gab, hat es im vierten Quartal 2004 nach vorläufigen Schätzungen einen Pro-forma-Verlust von 13 Cent je Aktie bei 209 Millionen Dollar Umsatz verbucht. Damit lagen die Einnahmen im Rahmen der geschätzten 200 bis 220 Millionen Dollar. Das Minus fiel dagegen um vier Cent pro Anteil höher als ursprünglich erwartet aus.

Um möglichst schnell wieder die Gewinnzone zu erreichen, will Cypress nun unter anderem die Zahl der Belegschaft in seinem Werk in Minnesota reduzieren. Die Fabrik in Austin, Texas, soll komplett geschlossen werden. Die

Kosten für die Restrukturierung schätzt die Company auf zirka 15 Millionen Dollar. (mb)