Kaspersky

Cyberkriminelle nehmen sämtliche Endgeräte ins Visier

12.12.2012
Mit Viren, Schnüffelsoftware und anderen Schadprogrammen werden längst alle mit dem Internet verbundenen Endgeräte attackiert.
Costin Raiu, Director, Global Research & Analysis Team bei Kaspersky Lab
Costin Raiu, Director, Global Research & Analysis Team bei Kaspersky Lab
Foto: Kaspersky Lab

Das ist einer der auffälligsten Trends, den der Security-Anbieter Kaspersky Lab in seiner Jahresstatistik für 2012 ermittelt hat. "Macs, Smartphones oder Tablets werden mittlerweile ebenso attackiert wie der herkömmliche PC", erklärte Costin Raiu, Forschungsdirektor bei Kaspersky Lab. "Insgesamt konnten wir 2012 einen starken Anstieg von Angriffen gegen alle beliebten Software-Umgebungen verzeichnen."

Über das Jahr haben die Antiviren-Spezialisten über ihre Schutzprogramme mehr als 1,5 Milliarden webbasierte Angriffe und mehr als 3 Milliarden infizierte Dateien identifiziert. Täglich würden 200.000 neue Schadprogramme entdeckt. Bei den Smartphones steht vor allem Googles Android im Visier der Angreifer. Die Android-Plattform sei eindeutig zum beliebtesten mobilen Angriffsziel für Cyberkriminelle avanciert. 99 Prozent der entdeckten mobilen Schadprogramme hätten sich gegen diese Plattform gerichtet. Die Zahl der Schädlinge versechsfachte sich demnach gegenüber 2011 auf 35.000.

Für Apples Betriebssystem MacOS X sei der "Mythos der Unverwundbarkeit" in diesem Jahr endgültig entzaubert worden. Einer der "aufregendsten Entdeckungen" war für die Spezialisten von Kaspersky das Botnetz Flashback, das rund 700.000 Apple-Rechner umfasste. Die Experten hätten überdies 30 Prozent mehr Signaturen für verschiedene Mac-Trojaner gefunden als noch im Vorjahr. (dpa/tc)

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Chevarez
Gut, das WebOS nicht sonderlich verbreitet ist. Das schränkt die Gefahr kompromitiert zu werden doch schon etwas ein.

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