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CS3 und Acrobat füllen Adobes Kasse

15.06.2007
Adobe Systems hat dank unerwartet hoher Nachfrage nach seiner neuen "Creative Suite 3" (CS3) und nach dem Dauerbrenner "Acrobat" im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen.

Für den Berichtszeitraum wies Adobe gestern nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn 152,5 Millionen Dollar oder 25 Cent pro Aktie aus nach 123,1 Millionen Dollar oder 20 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Den Quartalsumsatz steigerte das im kalifornischen San Jose ansässige Unternehmen im Jahresvergleich von 635,5 Millionen Dollar um 17 Prozent auf einen Rekordwert von 745,6 Millionen Dollar. Prognostiziert war eine Spanne von 700 bis 740 Millionen Dollar.

"Das Q2 war ein starkes Quartal, getrieben von Rekordleistungen sowohl unserer Creative-Suite-Produkte als auch von Acrobat", kommentierte CEO (Chief Executive Officer) Bruce Chizen. "Unter Annahme eines anhaltenden Geschäfts-Momentums erwarten wir, dass wir unsere Umsatz- und Gewinnziele für das Geschäftsjahr übertreffen werden." Was durchaus wahrscheinlich ist, da die nicht englischsprachigen Versionen der CS3 erst im laufenden Quartal ausgeliefert werden und viele Besitzer neuerer Macs mit Intel-Prozessoren oder PCs mit Vista zwingend die neue Version kaufen oder darauf upgraden müssen.

Für das dritte Fiskalquartal peilt Adobe denn auch 760 bis 800 Millionen Dollar Umsatz und eine operative Marge gemäß US-Buchhaltungsrichlinien (GAAP) von 27 bis 28 Prozent an. Unterm Strich soll ein Gewinn von 28 bis 31 Cent pro Aktie herausspringen. (tc)