Credit Suisse: iPhone bei Vodafone wahrscheinlich

27.06.2007
Die Investmentbank Credit Suisse rechnet Medienberichten zufolge damit, dass Vodafone den Zuschlag für die Vermarktung des iPhones in Europa erhalten könnte. Nachdem bislang T-Mobile als Favorit galt, scheinen die Briten jetzt Spitzenreiter zu sein. Letztlich hängt die Entscheidung von einem wichtigen Feature ab.

Seit dem offiziellen Präsentation des iPhones am 09. Januar 2007 beherrscht das iPhone die Presse, dabei hat die Konkurrenz bereits vergleichbare Produkte zu Apple Smartphone vorgestellt. Am Freitag ist das Gerät in den USA erhältlich, der Netzbetreiber AT&T sicherte sich für fünf Jahre die Exklusivrechte zur Vermarktung. Im Herbst wird das iPhone auch hierzulande in den Handel kommen, derzeit sucht Apple nach einem Vertriebspartner. Doch während bislang T-Mobile als Favorit für die europäische Vermarktung galt, scheint sich das Blatt gewendet zu haben.

Einem Bericht des Magazins zdnetasia zufolge hat Vodafone gute Karten, die Rechte für das iPhone zugesprochen zu bekommen. Einer Untersuchung der Investmentbank Credit Suisse zufolge wäre der britische Netzbereiber der ideale Partner für Apple. Demnach sei Vodafone in allen wichtigen Regionen Europas vertreten und könnte die Markteinführung gut koordinieren.

Allerdings sei die UMTS-Unterstützung zu beachten: "Wenn Apple wartet, bis das iPhone 3G [unterstützt], dann wäre Vodafone der Spitzenreiter. Es wäre eine perfekte Übereinstimmung", so Mike Grant, Berater beim Marktforscher Analysys.

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