IT hilft Business

Credit Suisse erhält RoI-Award

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Schweizer Finanzdienstleister Credit Suisse hat sein finanzielles und geschäftliches Ergebnis durch den Einsatz einer IT-Lösung erheblich steigern können. Das machte ihn für das Marktforschungsunternehmen Nucleus preiswürdig.
Die Credit Suisse ist in Zürich beheimatet
Die Credit Suisse ist in Zürich beheimatet
Foto: Credit Suisse

Das Marktforschungsinstitut Nucleus Research mit Sitz in Boston hat das Schweizer Bankunternehmen Credit Suisse mit dem "ROI-Award" ausgezeichnet. Das teilte der Softwareanbieter Alfabet mit Sitz in Berlin mit. Ihm zufolge erhält Credit Suisse die Auszeichnung für den "innovativen Einsatz" des Alfabet-Tools "PlanningIT". Damit sei es der Bank gelungen, IT-Kosten in Höhe von mehreren Millionen Franken einzusparen, indem sie unnütze Projekte vermied, überflüssige Software abgeschafft und die Zusatzkosten für ihre Anwendungen deutlich reduziert habe.

Mit dem jährlich verliehenen ROI-Award rückt Nucleus Research Organisationen ins Scheinwerferlicht, die durch den Einsatz spezifischer IT-Lösungen Umsatz und Gewinn sowie andere finanzielle Unternehmensparameter deutlich verbessern. In diesem Jahr wählten die Marktforscher unter insgesamt 300 Bewerbungen zehn herausragende aus. Eine davon kam von der Credit Suisse.

Weniger Komplexität, mehr Effizienz

Wie Alfabet berichtet, suchte das Senior Management des Finanzdienstleisters schon 2007 nach Möglichkeiten, die IT-Infrastruktur und die Investitionen in Informationstechnik besser zu nutzen, um das Unternehmenswachstum zu unterstützen. Infolge von Akquisitionen und einer neuen unternehmerischen Ausrichtung der Geschäftsbereiche sei die Credit Suisse damals sehr schnell gewachsen. Die neue "One-Bank"-Strategie verlangte nach Unterstützung durch die IT.

Diese nahm die Herausforderung an und setzte eine Initiative in Bewegung, mit der sie ihre Komplexität verringern und ihre Aktivitäten enger an der Geschäftsstrategie ausrichten wollte. Hannes Rosskopf, Director Global CTO, Tools and Processes bei Credit Suisse, bezeichnet die Ziele folgendermaßen: "IT-Investitionen optimieren und die Effektivität unserer IT-Ausgaben im gesamten IT-Portfolio maximieren".

Um diese Ziele zu erreichen, nutzt die IT der Credit Suisse die Alfabet-Software PlanningIT. Damit plant und überwacht sie die Unterstützung des Business über den gesamten Lebenszyklus der Anwendungen hinweg. Das Tool helfe den IT-Fachleuten dabei, die Geschäftsstrategie und die daraus erwachsenden Anforderungen zu erfassen, zu priorisieren und umzusetzen, so Alfabet. In der Folge seien Kosten, Qualität und Risiken der IT-Unterstützung bekannt, ließen sich also bei den Entscheidungen berücksichtigen. (qua)