Supercomputer-Bauer

Cray eröffnet EMEA-Zentrale in Bristol

02.06.2015
Der Supercomputer-Spezialist Cray hat im britischen Bristol eine EMEA-Zentrale eröffnet.

Das Unternehmen will damit seine Präsenz als Supercomputer-, Storage- und Big-Data-Experte verstärken und näher an seinen EMEA-Kunden (Europa, Nahost und Afrika) aus der freien Wirtschaft, dem Bildungswesen sowie dem Staatssektor sein. Die britischen Headquarters sollen dabei laut Ankündigung als regionaler Stützpunkt für Vertrieb, Service, Training und Operations in der Region sowie als wichtiger Standort für weltweite Forschungs- und Entwicklungs-Initiativen dienen.

Peter Ungaro, President und CEO von Cray
Peter Ungaro, President und CEO von Cray
Foto: Cray

"Der EMEA-Raum gehört zu den am schnellsten wachsenden Absatzmärkten für Cray-Produkte", kommentiert Cray-Chef Peter Ungaro. Durch den Ausbau der Kunden-, Partner- und Mitarbeiterbasis und die Verstärkung der R&D-Programme in Europa sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Aktivitäten des Unternehmens in Bristol - interessant unter anderem wegen seiner erstklassigen Universitäten - zu bündeln und damit eine Plattform für die weitere Expansion zu schaffen.

Supercomputersystem Cray XC-40
Supercomputersystem Cray XC-40
Foto: Cray

In Deutschland setzt unter anderem das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) auf Cray-Systeme. Die Zentrale des Anbieters ist in Seattle, produziert werden die Cray-Rechner in Chippewa Falls im US-Bundesstaat Wisconsin. Weitere Niederlassungen von Cray befinden sich in St. Paul (Minnesota), San Jose und Pleasanton (Kalifornien), Austin (Texas) sowie Seoul (Südkorea).