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CPU Softwarehouse hofft auf den Turnaround

25.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Augsburger CPU Softwarehouse AG hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, im laufenden Geschäftsjahr den Break-Even vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu erreichen. 2002 hatte das auf den Finanzsektor spezialisierte Unternehmen seinen EBITDA-Verlust im Vergleich zum Vorjahr um 72 Prozent auf 1,9 Millionen Euro gesenkt, im Schlussquartal wurde dabei - wie prognostiziert - bereits ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt.

Probleme bereitet den Augsburgern allerdings die anhaltende Investitionszurückhaltung der Finanzdienstleister: So ging der Umsatz des Softwareanbieters 2002 gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 7,6 Millionen Euro zurück, für das laufende Jahr erwartet das CPU-Management im günstigsten Falle einen leichten Zuwachs. Die zum Jahreswechsel 2002/2003 verfügbaren liquiden Mitteln von rund acht Millionen Euro (Vorjahr: 13,1 Millionen Euro) bezeichnet das am General Standard notierte Unternehmen als ausreichend. (mb)