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Corel und Inprise sagen Merger ab

16.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kanadische Corel Corp. und Inprise, vormals Borland, fusionieren nicht wie geplant zu einem neuen "Open-Source-Powerhouse". Wie heute bekannt wurde, haben sich beide Unternehmen darauf geeinigt, ihren Merger abzusagen. Hintergrund ist die finanzielle Misere von Corel, durch die die ursprünglich ausgehandelten Fusionsbedingungen zu Makulatur wurden (CW Infonet berichtete).

Corel-Chef Michael Cowpland gab sich in einer ersten Stellungnahme optimistisch: "Unser strategischer Fokus hat sich nicht verändert. Wir wollen weiterhin auf offenen Standards basierende, plattformübergreifenden Lösungen entwickeln." Man könne nun in Ruhe neue Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, die sich jüngst ergeben hätten, erklärte Cowpland weiter. Eine ausführliche Berichterstattung zum Thema lesen Sie morgen an gleicher Stelle.