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Corel überrascht mit guten Zahlen

23.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das finanziell angeschlagene Softwareunternehmen Corel sieht ein Licht am Ende des Tunnels. Eigenen Angaben zufolge soll das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden.

Rund 500.000 Dollar betrage der Profit in den Monaten Dezember bis Februar, so die kanadischen Softwerker in einer am Donnerstag veröffentlichten Meldung. Nach der im Januar angekündigten Umstrukturierung war CEO Derek Burney davon ausgegangen, dass erst im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001 mit schwarzen Zahlen zu rechnen sei. "Die harte Arbeit zahlt sich nun aus", kommentierte der Corel-Chef die überraschend guten Zahlen. Auch an der Börse wurde die Entwicklung gewürdigt, die Aktie des Unternehmens legte um gut drei Prozent zu.

Gleichzeitig musste Burney aber auch einräumen, dass der Umsatz des ersten Quartals hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibe. Demnach belaufen sich die Einnahmen von Corel auf rund 32,5 Millionen Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz 44 Millionen Dollar, der Nettoverlust summierte sich auf 12,4 Millionen Dollar. Anfang des Jahres hatte sich das Unternehmen entschieden, wieder auf die traditionellen Kernprodukte zu setzen. Dazu zählen die Büro-Suite "Wordperfect Office" sowie das Zeichenprogramm "Coreldraw".