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Corel Linux hat ein Sicherheitsproblem

27.01.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kanadischen Softwerker der Corel Corp. arbeiten derzeit unter Hochdruck daran, ein Sicherheitsloch in ihrer neuen Linux-Distribution "Corel Linux" zu stopfen. In der guten Absicht, dem Anwender Installation und Updates so komfortabel wie möglich zu machen, hatten die Entwickler der Applikation "Corel Update" Rechte zugebilligt, die ansonsten nur dem Systemadministrator zustehen. Durch diese Hintertür können auch Benutzer mit "normalen" Accounts unerwünscht auf zentrale Funktionen und Dateien des Betriebssystems zugreifen. Diese digitale Achillesferse will Corel schnellstmöglich beseitigen, ein entsprechender Patch soll dann auf der Site des Herstellers veröffentlicht werden.