Connectivity-Software verbindet Unix-Hosts DCA praesentiert nun IRMA fuer Open-Systems-Rechner

29.07.1994

MUENCHEN (pi) - Mit "IRMA Workstation for Open Systems" (IWOS) bringt die Digital Communications Associates GmbH

(DCA) ein Tool zur Anbindung von PCs an Host-Rechner auf den Markt. Die Software ermoeglicht den Anwendern gleichzeitig den Zugriff auf verschiedene Unix-Systeme von HP, DEC und anderen.

Ein mit IWOS konfigurierter PC kann laut DCA direkt an einen Host oder Terminal-Server angeschlossen werden. Ebenso ist die Anbindung ueber ein LAN, das die Protokolle DEC LAT, TCP/IP, Telnet, NASI oder INT 14 faehrt, realisierbar.

IWOS ist so konzipiert, dass Entwickler, die mit bestimmten APIs wie HLLAPI, DDE-API oder der in IWOS eingebauten CSAL-Sprache vertraut sind, ihre Front-end-Anwendungen in gewohnter Weise in neuen Client-Server-Umgebungen schreiben koennen, in die sie problemlos Legacy-Daten integrieren koennen.

Fuer den Terminalbetrieb emuliert die Software mehr als 20 verschiedene Terminalarten, darunter DEC VT320/220/100/52, Wyse 60/50 und HP 700/94. Zum File-Transfer werden die gaengigen Protokolle wie Kermit, X-, Y-, Z-Modem, Compuserve B sowie INDSFile fuer IBM 3270 unterstuetzt.

Neben der Host-Anbindung dient IWOS auch als Suchprogramm, das den Zugriff auf das Internet, auf Informationsdienste wie den Dow Jones News Retrieval, Compuserve und Lexis/Nexis, auf E-Mail- Systeme sowie unternehmensweite Bulletin-Boards erlaubt. Zudem kann IWOS auch zusammen mit DCAs Quickapp for Windows 2.1 eingesetzt werden.