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Compaq meldet neue Großaufträge

20.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Compaq gelang es, zwei hochkarätige Verträge im Gesamtwert von 350 bis 400 Millionen Dollar an Land zu ziehen. So vereinbarte der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Raytheon mit dem texanische Computerhersteller, in den nächsten drei Jahren PCs und Server im Wert von 200 bis 250 Millionen Dollar zu kaufen. Compaq konnte dabei die Konkurrenten Dell und IBM sowie den potenziellen Fusionspartner Hewlett-Packard ausstechen. Bei dem zweiten Geschäftsabschluss handelt es sich um eine 200 Millionen Dollar schwere Outsourcing-Vereinbarung mit dem schwedischen TK-Ausrüster Ericsson. Im Rahmen des Abkommens übernimmt Compaq für fünf Jahre die

Wartung und Instandhaltung der Unternehmenshardware. Erst vor kurzem hatten die Texaner den Abschluss eines 495 Millionen Dollar schweren Mehrjahresvertrags mit General Motors bekannt gegeben (Computerwoche online berichtete). Peter Blackmore, Executive Vice President von Compaq, sieht in den jüngsten Geschäftsabschlüssen die Bestätigung, dass die Kunden den Sinn des geplanten Mergers mit HP erkannt haben und dem Unternehmen vertrauen.