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Compaq macht Hoffnung

28.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen einer Analystenkonferenz hat Compaq-Chef Michael Capellas die Gewinnerwartung des texanischen Herstellers für das laufende Geschäftsjahr hochgesetzt: Bei mit 34 Milliarden Dollar mehr oder weniger gleich bleibenden Einnahmen erwarte man nun einen Proforma-Gewinn von 580 Millionen Dollar oder 32 Cent pro Aktie. Finanzchef Jeff Clarke bezeichnete die Neueinschätzung sogar als konservativ. Die Analysten tippen laut First Call/Thomson bislang nur auf 25 Cent Gewinn je Anteilschein. Für das vergangene Jahr betrug der Proforma-Profit 479 Millionen Dollar oder 17 Cent je Anteilschein, unterm Strich stand bei Einnahmen von 33,6 Milliarden Dollar ein Nettoverlust von 785 Millionen Dollar. Die Ergebnisverbesserung will Compaq vor allem durch Abbau der Verluste seiner PC-Sparte sowie höhere Gewinne in den Bereichen Server und Storage erzielen. Ab September soll der PC-Bereich wieder schwarze Zahlen

schreiben (dies reicht allerdings noch nicht für eine Rückkehr in die Gewinnzone im gesamten Geschäftsjahr). Im vergangenen Jahr wies die Division auf Basis von 15,6 Milliarden Dollar Umsatz fast 600 Millionen Dollar Verlust aus. (tc)