Online-Banking

Commerzbank testet Handy-Foto zur TAN-Erzeugung

12.11.2008
Ist das die Killer-Applikation für das Foto-Handy? - Die Commerzbank probiert derzeit aus, ob sich das Abfotografieren eines farbigen Barcodes mit dem Mobiltelefon als Ersatz für die Eingabe einer Transaktionsnummer (TAN) eignet.
So funktioniert das Photo-TAN-Verfahren.
So funktioniert das Photo-TAN-Verfahren.
Foto: Commerzbank

Als weltweit erste Bank, so die Eigenwerbung, teste die Commerzbank in einem Pilotversuch mit dem britischen IT-Sicherheitsspezialisten Cronto das "PhotoTAN-Verfahren": Zur Freigabe einer Überweisung generiert die Bank eine verschlüsselte Barcode-Grafik, in der die Überweisungsdaten enthalten sind. Diese Grafik fotografiert der Kunde mit einem handelsüblichen Handy vom Bildschirm seines PCs ab, woraufhin die Bilddaten in eine sechsstellige Transaktionsnummer (TAN) umgewandelt werden. Der Vorteil für den Kunden: Im Unterschied zum Mobile-TAN-Verfahren entstehen keine SMS-Kosten.

Auch im Vergleich mit Chip-TAN-Verfahren, schneide die Photo-TAN-Technik besser ab, beteuert die Commerzbank. Chip-TANs werden beispielsweise mit Lesegeräten für EC-Karten generiert. Dieses Verfahren erfordert unter anderem Doppeleingaben von Transaktionsdaten - in der Web-Maske und im Endgerät. (Mehr zum Thema Online-Banking und Sicherheit finden Sie unter: "20 Banken-Portale im Test".)

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