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Commerzbank konsolidiert Storage-Landschaft mit IBM

01.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Commerzbank hat die IBM mit der Modernisierung ihrer Speicher-Infrastruktur beauftragt. Zwecks Speicherung und Schutz der Finanzdaten von mehr als acht Millionen Kunden werde dazu eine der weltweit größten Lösungen mit 430 Terabyte Kapazität installiert, teilte Big Blue mit. Mehr als 100 Altsysteme von EMC, Hewlett-Packard und IBM selbst werden durch 13 "DS8000"-Arrays und Fibre-Channel-Directors von Brocade ersetzt. Für das Management der Speichersysteme kommt die Software "TotalStorage Productivity Center" zum Einsatz.

Die gesamten Bankdaten werden kontinuierlich in ein mehrere Kilometer entferntes Backup-Rechenzentrum gespiegelt und können im Katastrophenfall "ohne längere Zeitverluste" produktiv genutzt werden.

Der neue Speicher wird mit verschiedenen Servern verbunden, darunter zSeries-Mainframes unter z/OS, pServern, Solaris-Maschinen von Sun sowie Systemen von Hewlett-Packard unter Windows und OpenVMS. Die Installation beginnt in diesem Monat, voraussichtlich im vierten Quartal soll die Migration abgeschlossen sein. IBM beziffert das Auftragsvolumen mit "mehreren Millionen Euro". (tc)